Messer als Tatwaffe

NEUMARKT. Die 36jährige Frau, die bei einem Streit im Februar ums Leben gekommen ist, starb an einer Verletzung durch ein Messer.

Das bestätigte ein Kripo-Sprecher inzwischen gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Bisher hatte es nur vage Information gegeben, die Frau sei durch Einwirkung „Scharfer Gewalt“ ums Leben gekommen (wir berichteten mehrfach).

Die Bluttat im Februar hinter einem Neumarkter Supermarkt hatte in Neumarkt für großes Aufsehen gesorgt.


Am 20.Februar war es hinter dem Supermarkt in der Dreichlinger Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen der 36jährigen Frau mit ukrainischer Staatsangehörigkeit und zwei Männern gekommen, die mit dem Tod der Frau endete. Sie wurde gegen 16.10 Uhr mit schwersten Verletzungen entdeckt und reanimiert, starb aber kurze Zeit später in einem Krankenhaus.

Zwei Männer, ein 41jähriger Deutscher und ein 50 Jahre alter Ukrainer, wurden von der Polizei kurz nach der Tat festgenommen, mußten aber inzwischen wieder freigelassen werden, da kein dringender Tatverdacht mehr besteht. Allerdings stehe fest, daß es sich bei den beiden Männer um jene handelt, die mit der Frau in Streit geraten waren, sagte ein Kripo-Sprecher gegenüber neumarktonline.

Was genau hinter dem Supermarkt vorgefallen ist, sei noch immer unklar. Das Verfahren wegen Totschlags läuft weiter.
07.05.20
Neumarkt: Messer als Tatwaffe
Telefon Redaktion


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