„Bisher gut durchgekommen“

NEUMARKT. Die Arbeitnehmer im Landkreis Neumarkt sind bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen, heißt es von der AOK.

So waren bis Ende August wegen einer nachgewiesenen SARS-CoV-2-Infektion 106 AOK-versicherte Beschäftigte krankgeschrieben. Dies zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. „Mit einer Arbeitsunfähigkeitsquote von 0,45 Prozent lag Neumarkt unter dem bayerischen Durchschnitt von 0,6 Prozent“, sagte Silvia Alzinger, die Koordinatorin für Betriebliche Gesundheitsförderung bei der AOK in Neumarkt.


Die Arbeitsunfähigkeitsquote beschreibt dabei den Anteil der erwerbstätigen AOK-Mitglieder aus dem Landkreis Neumarkt, die wegen Covid-19 krankgeschrieben waren. Die meisten Arbeitsunfähigkeits-Meldungen wegen einer Covid-19-Erkrankung gingen bei der AOK in Neumarkt in den Monaten März mit 0,15 Prozent und April mit 0,28 Prozent ein. Im August waren 0,05 Prozent der Beschäftigten an Covid erkrankt.

Im April gab es mit insgesamt 62 bisher die meisten Covid-19-Fälle. In der Fehlzeitenstatistik machte sich Corona jedoch nicht bemerkbar, auch wenn die Arbeitsunfähigkeitszahlen für den Landkreis Neumarkt geringfügig höher lagen als im April 2019.

Wegen einer gestiegenen Zahl von Atemwegserkrankungen verzeichnete Neumarkt den höchsten Krankenstand im März: Mit einem Wert von 6,98 Prozent lag er deutlich höher als im März des Vorjahres mit 5,65 Prozent. Von Mai bis August sanken die Krankenstände jedoch merklich unter die der entsprechenden Vorjahresmonate.
12.11.20
Neumarkt: „Bisher gut durchgekommen“
Telefon Redaktion


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