Erste Senioren geimpft


Das neue Impfzentrum an der Autobahnanschlussstelle Neumarkt steht bereit - vorerst wird aber mit mobilen Impf-Teams geimpft
Foto: Archiv
NEUMARKT. Die Impfungen gegen Corona im Landkreis haben begonnen. Eine 82jährige Frau in einem Mühlhausener Altenheim war die „Nummer eins“.

Das nagelneue Impfzentrum nahe der Neumarkter Autobahnauffahrt stand allerdings am Sonntag noch leer: wie überall waren zum Impfstart auch im Landkreis Neumarkt mobile Impf-Teams in Alten- und Pflegeheimen unterwegs.

Von Pannen wie zum Beispiel der möglicherweise mangelhaften Einhaltung der Kühlkette blieb der Landkreis Neumarkt verschont. In etlichen oberfränkischen und zwei schwäbischen landkreisen war es deshalb zur Verzögerungen beim Impfstart gekommen.

"Der lang ersehnte Beginn der Impfungen ist ein wichtiger Schritt im Kampf zur Eindämmung der Corona-Pandemie", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml. Das sei „mit das schönste Weihnachtsgeschenk, das wir den Menschen machen können“ Bereits am zweiten Feiertag waren 9750 Dosen des Impfstoffs vom Hersteller BioN-Tech an die beiden Lagerzentren in Erlangen und München ausgeliefert worden.

Von dort wurde er an die Impfzentren in den einzelnen Regierungsbezirken verteilt. Welche Einrichtungen den Impfstoff zuerst erhalten, wird durch die Kreisverwaltungsbehörde vor Ort und unter Beachtung der Vorgaben der Priorisierung in der Impfverordnung des Bundes festgelegt, hieß es.


Aus der ersten Impfstofflieferung sollten jeweils 100 Impfdosen gleichmäßig auf die einzelnen Kreisverwaltungsbehörden verteilt werden. Damit können alle Kreisverwaltungsbehörden seit Sonntag mit den Corona-Impfungen beginnen.

Bis zum Jahresende soll der Freistaat Bayern mit weiteren Lieferungen am Montag (97.500 Impfdosen) und Mittwoch (107.250 Impfdosen) insgesamt rund 215.000 Impfdosen erhalten. Etwa die Hälfte wird gemäß einem bundeseinheitlichen Verfahren zwischengelagert, um in jedem Fall die wichtige Zweitimpfung sicherstellen zu können, die nach 21 Tagen vorgeschrieben ist. Ab Januar rechne man derzeit mit 107.250 Impfstoffdosen pro Woche.

"Trotz der Impfungen stehen uns allen noch herausfordernde Monate bevor", sagte Ministerin Huml. Sie appellierte an alle Bürger, die notwendigen Schutzmaßnahmen nach wie vor einzuhalten und die sozialen Kontakte weiter zu reduzieren.

Die Terminvereinbarung für den Personenkreis mit der höchsten Priorisierung, nämlich hier vor allem die Hochbetagten ab 80 Jahren, ist nur telefonisch beim jeweiligen Impfzentrum möglich. Die notwendigen Informationen dazu sowie die Kontaktdaten werden den impfberechtigten Personen jeweils zeitnah bekannt gegeben.
27.12.20
Neumarkt: Erste Senioren geimpft
Telefon Redaktion


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