Falsche Impfnachweise
NEUMARKT. Schwere Zeiten für Impf-Muffel: ein 39jähriger Mann wurde erwischt, der bei seinem Arbeitgeber einen möglicherweise gefälschten Impfausweis vorlegte.
Bei der Überprüfung des Dokuments gab es jedenfalls nach Angaben der Polizei „Unstimmigkeiten“. Der Anfangsverdacht einer Straftat habe sich bestätigt.
Ungewöhnliche Post erhielt eine 61jährige Frau am letzten Mittwoch: in einem fälschlicherweise an sie zugestellten Brief fand sie einen gefälschten Impfpass. Die Frau informierte sofort die Polizei.
In beiden Fällen wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.
Die Neumarkter Polizei warnt in diesem Zusammenhang ausdrücklich davor, falsche oder verfälschte Impfzeugnisse oder andere Gesundheitszeugnisse zu benutzen oder sie sich zu verschaffen. In jeglicher Konstellation werde der Anfangsverdacht einer Straftat erfüllt. Es spiele dabei keine Rolle, ob unrichtige Impfbücher oder digitale Zertifikate vorliegen oder gebraucht werden.
Strafbar macht sich natürlich auch, wer 2G- oder 3G-Nachweise, die für einen anderen ausgestellt sind, zur Täuschung missbraucht. Selbst Vorbereitungshandlungen im Zusammenhang mit falschen Gesundheitszeugnissen, wie der Besitz oder der Handel mit Blanko-Impfausweisen, sind seit dem 24.November unter Strafe gestellt.
Am Donnerstag führten Beamte der Parsberger Polizei gegen Abend in verschiedenen Gaststätten Corona-Kontrollen zu den derzeit geltenden 2G-/3G-Regelungen durch. Dabei gab keinerlei Beanstandungen.
03.12.21
Neumarkt: Falsche Impfnachweise