Weniger Blutspenden


Auch im Landkreis Neumarkt drohen die Blutkonserven knapp zu werden
Foto: BRK
NEUMARKT. Es droht beim Blutspende-Aufkommen wieder eine „kritische Situation wie im vergangenen Sommer“, sagte BRK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann.

Die Blutspendedienste sähen sich als Hauptversorger der Kliniken mit lebensnotwendigen Blutpräparaten aktuell vor Herausforderungen gestellt. Der anhaltend hohe Bedarf der Kliniken stehe einem aktuell geringen Bestand an Blutpräparaten gegenüber. Dies gefährdet eine stabile Versorgungslage, hieß es.

Aufgehobene Corona-Restriktionen und die damit verbundene höhere Mobilität der Menschen sowie Feiertage und Ferien wirkten sich nachhaltig negativ auf das Blutspende-Aufkommen aus. Bereits jetzt seien die Vorräte an Blutkonserven merklich dezimiert.


Um eine kritische Situation wie im vergangenen Sommer zu vermeiden, muss der rückläufige Aufkommenstrend bereits jetzt gestoppt werden, sagte Klaus Zimmermann. Im Landkreis Neumarkt gibt es auch im Mai wieder zahlreiche Blutspende-Termine.

Dabei entfällt ab sofort die 3G-Regelung . Die Verpflichtung zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes besteht jedoch weiterhin. Spender können nach einer durchgemachten Corona-Infektion vier Wochen nach Genesung wieder zur Spende zugelassen werden.

Auch haben Blutspender zwischen 18 und 45 Jahren im Landkreis Neumarkt die Möglichkeit, sich bei allen Terminen als Stammzellspender registrieren zu lassen.

Termine im Landkreis Neumarkt:
01.05.22
Neumarkt: Weniger Blutspenden
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