Neuer Solarpark


Neben der bestehenden Windenergieanlage wurde im „Energiepark Winnberg“ auch ein Solarpark errichtet
Foto: Reinhard Mederer
NEUMARKT. Ein neuer Solarpark in Winnberg soll der Firmengruppe Max Bögl in Sengenthal auf dem Weg zum „klimaneutralen Betrieb“ helfen.

Der Solarpark erzeugt direkt neben der bereits seit 2010 betriebenen Windenergieanlage jährlich bis zu 8,2 Millionen Kilowattstunden für das Werk. Und auch die Gemeinde soll profitieren.

Das Stammwerk der Firma Bögl in Sengenthal hat einen jährlichen Strombedarf von über 26 Millionen Kilowattstunden. Um diesen Bedarf nachhaltig mit erneuerbaren Energien zu decken, errichtete das Unternehmen im nahen Sengenthaler Ortsteil Winnberg einen Solarpark. Das Hybridkraftwerk ist über ein fünf Kilometer langes Erdkabel direkt mit dem Standort Sengenthal verbunden.

Anfang April wurde der neue Freiflächen-Solarpark an das Stromnetz angeschlossen. Jetzt nahmen die Projektverantwortlichen und die Familie Bögl die Anlage im Beisein von Projektbeteiligten und politischen Vertretern feierlich in Betrieb. Neben den offiziellen Grußworten gab es für die interessierten Gäste eine kurze Projektvorstellung sowie eine Führung durch den Energiepark.


Der neue Solarpark sei ein weiterer wichtiger Schritt zum klimaneutralen Betrieb des größten Bögl-Standorts, an dem auch der „Umweltbeton Bögl“ hergestellt werde, sagte der kaufmännischer Vorstand der Firmengruppe Michael Bögl. Die Firmengruppe beweise dadurch, dass der „Umweltbeton“ nicht nur ein wichtiger Baustoff für die Energiewende - wie etwa für Windtürme - sei, sondern dass dieser Baustoff auch klimafreundlich und „perspektivisch sogar klimaneutral“ hergestellt werden könne.

Die insgesamt 14.000 Solarmodule des 36.000 Quadratmeter großen Parks haben eine Leistung von 7,7 Megawattpeak (MWp). Profitieren wird vom neuen Solarpark auch die Gemeinde Sengenthal in Form der sogenannten Kommunalbeteiligung: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sieht vor, dass Betreiber von Anlagen 0,2 Cent je Kilowattstunde an die Gemeinde zahlen und sich den Betrag dann von den Netzbetreibern erstatten lassen können. Das soll die Akzeptanz von Wind- und Solaranlagen in den Kommunen und in der Bevölkerung fördern.


Gesellschafter Johann Bögl, Sengenthals Bürgermeister Werner Brandenburger und Vorstand Michael Bögl bei der feierlichen Einweihung
Foto: Jürgen Kotzbauer
08.05.24
Neumarkt: Neuer Solarpark
Telefon Redaktion


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