„Gegen Extremismus“

Für die Schüler gab es interaktive Workshops
Foto: Martin Hornauer
NEUMARKT. Bei einem Aktionstag zur Extremismusprävention an der Neumarkter Wirtschaftsschule beteiligten sich Schüler, Lehrkräfte und Eltern.
Für die 9. Klassen führte Thomas Estrada von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus interaktive Workshops durch. Thematisiert wurden verschiedene Formen des Extremismus - mit besonderem Fokus auf Rechtsextremismus. Die Jugendlichen diskutierten über Anwerbestrategien extremistischer Gruppen, verbotene Symbole sowie die Rolle „sozialer Medien“ wie Tik-Tok und Instagram bei der Verbreitung extremistischer Ideologien. "Der Übergang von Populismus zur Radikalisierung und weiter zum Extremismus ist leider fließend und schnell. Daher ist es sehr wichtig, dass wir als Schulfamilie rechtzeitig und präventiv einwirken", sagte Organisator und Lehrer Martin Hornauer.
Parallel nahmen rund 30 Lehrkräfte an einer Fortbildung teil, bei der aktuelle Entwicklungen extremistischer Szenen sowie Präventionsstrategien für den Schulalltag vorgestellt wurden. Studiendirektorin Sandra Brauer unterstrich die gesellschaftliche Relevanz des Themas und bedankte sich für das Engagement der Lehrkräfte. Auch die Leiterin der Neumarkter Knabenrealschule, Realschuldirektorin Sabine Söllner-Gsell, signalisierte Interesse an zukünftigen Workshops für ihre Schule.
Am Abend erhielten auch Eltern die Möglichkeit, sich zu informieren. Am Infostand der Informationsstelle gegen Extremismus konnten sie sich über Extremismusprävention und Unterstützungsangebote für Jugendliche austauschen.
01.04.25
Neumarkt: „Gegen Extremismus“