Vierbeinige Roboter und Klebstoff aus Pflanzen

In der nächsten Woche beginnt der Regional-Wettbewerb von „Jugend forscht“
Foto: Stiftung Jugend forscht
NEUMARKT. Sie bauen vierbeinige Roboter und lassen Dinge durch Magnetkraft fliegen: Neumarkter Schüler beteiligen sich wieder bei „Jugend forscht“.
Etliche Schüler des Willibald-Gluck-Gymnasiums machen beim Regionalwettbewerb „Nördliche Oberpfalz“ mit, der an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden beginnt.
„Jugend forscht“ ist Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Jedes Jahr entstehen dabei spannende Projekte zu alltäglichen Themen oder globalen Herausforderungen aus Wissenschaft, Natur und Technik. Die 61. Wettbewerbsrunde steht unter dem Motto „Maximale Perspektive“.
Beim Regionalentscheid in Weiden präsentieren 55 junge MINT-Talente auch in diesem Jahr wieder ein breites Spektrum an spannenden und innovativen Forschungsprojekten In sechs Fachgebieten.
Und das haben die Teilnehmer des Neumarkter WGG vor:
Im Fachbereich Biologie wollen Katharina Reimer (11) und Alisa Distler (12) vom WGG einen pflanzlichen Klebstoff herstellen.
„Was passiert mit Lebensmitteln über mehrere Wochen?“ untersuchen Sabina Angeli Schiller (11) und Maja Liebe (12). Dazu beobachten sie Apfel, Brot, Käse und Schinken bei Raumtemperatur über mehrere Wochen. Jede Woche machen sie ein Foto und beschreiben die Veränderungen im Aussehen. Am Ende will man Tipps geben können, wie man Schimmelbildung reduzieren kann.
Im Fachbereich Chemie untersucht Felix Kraus (18) die Verstoffwechselung verschiedener Zucker durch Bakterien.
Kathleen Weber (19) forscht über die mögliche antibakteriellen Wirkung von Zwiebeln.
Im Fachbereich Physik wollen Ben Bauer (12) und Felix Link (11) „Dinge mit Magneten schweben lassen“.
Sarah Richter (12) möchte in ihrem Projekt testen, wie sich verschiedene Materialien im Vakuum verhalten.
Moritz Iberl (12) und Nicolas Zech (12) wollen mit Hilfe von Linsen Dinge erhitzen, zum Kochen bringen oder entflammen.
Sophia Malin Mühling (18) will ihre Experimente zu den legendären „
Ruperts Tropfen“ fortführen - beispielsweise ob er auch funktioniert, wenn man ihn statt in kaltem Wasser in kaltem Sand abtropfen lässt.
Im Fachbereich Technik entwickelten Julius Harteis (10) und Julian Roth (10) einen automatischen Geldzähler, der speziell für Euromünzen gebaut wurde.
Der Bau eines
Quadrupeden Roboters steht auf der Agenda von Jonas Nicklas (19). Er will einen eigenen vierbeinigen Laufroboter konstruieren, der im Vergleich zu herkömmlichen Low-Budget-Lösungen eine präzisere und stabilere Bewegungsausführung ermöglicht.
19.02.26
Neumarkt: Vierbeinige Roboter und Klebstoff aus Pflanzen