Wirtschaft stellt vor Wahl ihren Wunschzettel vor


Für Unternehmen im Landkreis Neumarkt legte die IHK einen Wunschzette4l zur Wahl vor
Foto: Archiv/Jonas Gronau
NEUMARKT. Umfangreiche Wunschzettel sind bei Lobby-Verbänden kurz vor Wahlen äußerst beliebt. Da wollte die Wirtschaft keine Ausnahme sein.

Ein neuer Bahnhalt, ein besseres Mobilfunknetz, weitere Hochschulstudiengänge und die Bekämpfung von Leerständen wurden dabei vom IHK-Gremium Neumarkt genannt - für eine „vorausschauende Wirtschaftspolitik“

Man stand in den letzten Wochen mit den zur Wahl stehenden Kandidaten im Dialog und brachte die Belange der Unternehmen ein, hieß es von Wirtschaftsvertretern. IHK-Gremiums-Vorsitzende Ursula Hammerbacher stellte jetzt zusammen mit IHK-Präsident Christian Volkmer und Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes eine eigens zusammengestellt Broschüro zum Thema „Was wir brauchen“ vor.

Genannten wurden dabei drei Bereiche:
  1. . Die Infrastruktur umfassend ausbauen
    • Ausbau der B299 und ein zusätzlicher neuer Bahnhalt „Neumarkt Süd“
    • Stromversorgung sicherstellen: Moderne und nachhaltige Energieversorgung auf regionalen Bedarf zuschneiden
    • Versorgungslücken im Mobilfunknetz schließen. Vor allem an den Randgemeinden des Truppenübungsplatzes Hohenfels sowie in Talbereichen noch immer Defizite
    • Service- und lösungsorientierte Digitalisierung der Verwaltungsverfahren; Vereinfachung der Genehmigungsverfahren
    • Bessere Anbindung der ländlichen Gemeinden an die Stadt Neumarkt schaffen
    • Weiterentwicklung eines bedarfsgerechten und nachfrageorientierten Mobilitätssystem, das flexibel und finanzierbar ist (Ausbau Rufbussystem, besserer Randzeitenverkehr abends und am Wochenende)
    • Umstieg auf ÖPNV erleichtern: Etablieren von neuen, modernen Mobilitätsformen (Car Sharing, App mit allen Mobilitätsangeboten, öffentliche E-Bike-Leihstationen) verbunden mit einer besseren Vernetzung der einzelnen Mobilitätsformen


  2. . Das Klima für Innovationen verbessern
    • Wissenstransfer zwischen Hochschulen, Start-ups und Unternehmen stärken
    • Der 2024 eröffneten Hochschulcampus in Neumarkt soll mit der Ansiedlung weiterer Hochschulstudiengänge und zusätzlicher attraktiver Weiterbildungsangebote ergänzt werden, um passgenau auf die Anforderungen der Unternehmen eingehen zu können
    • Sanierung des Beruflichen Schulzentrums in Neumarkt, um die duale Ausbildung vor Ort zu stützen
  3. . Kommunen fit für die Zukunft machen
    • Für die Stadt Neumarkt braucht es eine zukunftsorientierte Innenstadtentwicklung verbunden mit einer Stärkung der Multifunktionalität
    • Schaffung von bezahlbarem und verfügbarem Wohnraum für Mitarbeitende, verbunden mit innovativen Wohnkonzepten
    • Leerstand bekämpfen: Es müssen zukunftsfähige Konzepte her, wie Kommunen ungenutzte Gebäude und Flächen aktivieren, um Innenstädte zu beleben und Leerstände reduzieren
Angesichts der immer komplexeren Herausforderungen stehe die kommunale Politik umso mehr in der Verantwortung, „optimale Bedingungen für unsere Unternehmen zu schaffen“, sagte Ursula Hammerbacher.
02.03.26
Neumarkt: Wirtschaft stellt vor Wahl ihren Wunschzettel vor
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