Neuer Platz für Privatschule

Die Initiative für eine Montessori-Schule unterschrieb jetzt einen Mietvertrag mit dem Haus St. Marien
Foto: Anja Müller
NEUMARKT. Die in Neumarkt geplante Montessori-Schule soll im September in den Räumen des Hauses St. Marien ihren Betrieb aufnehmen.
Zuletzt war ein Gebäude in der Bahnhofstraße im Gespräch, das die Stadt zur Verfügung stellen wollte (
wir berichteten).
Jetzt wurde aber mit der „Trägergesellschaft für die Einrichtungen der Schwestern vom Göttlichen Erlöser“ ein Mietvertrag über die Nutzung von Räumlichkeiten im Haus St. Marien geschlossen.
Man strebe bei der Privatschule eine Bildungseinrichtung ab der 5. Jahrgangsstufe an, hieß es. Jugendliche können dann entweder nach der 9. Klasse den Qualifizierenden Abschluss erwerben oder im M-Zug weiterlernen und die Mittlere Reife erreichen.
Im Rahmen des Mietvertrags wird die Initiative zunächst mehrere Räume anmieten, darunter einen Mehrzweckraum sowie einen Werkraum. Die eigentlichen Unterrichtsräume sind in Containern nahe des Bildungscampus Haus St. Marien geplant. So könnten die Schüler mit Mittagessen aus der Küche des Klosters St. Josef versorgt werden.
Das Haus St. Marien beherbergt bereits die Freie Katholische Grundschule. Schulleiterin Ursula Weinig verfüge zudem über eine Montessori-Ausbildung.
Der Neumarkter Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn habe in den vergangenen Monaten im Hintergrund das Vorhaben nach Kräften unterstützt, hieß es. Die Nachfrage in der Region sei bereits jetzt sehr groß. In der Eingangsklasse seien bereits jetzt alle Plätze vergeben.
Allerdings ist die Schule noch nicht offiziell von der Regierung genehmigt. Deshalb enthalte der Vertrag auch eine aufschiebende Klausel.
13.03.26
Neumarkt: Neuer Platz für Privatschule