Vom Volksfest ins Klinikum

Sanitäter am Neumarkter Volksfest
Foto: BRK Woffenbach
NEUMARKT. Für mindestens 17 Volksfestbesucher endeten die tollen Tage im Krankenhaus, heißt es in der Bilanz des Roten Kreuzes.
An den elf Tagen leisteten die Helfer insgesamt 178 Erste-Hilfe-Versorgungen. In 17 Fällen war ein Abtransport ins Klinikum Neumarkt erforderlich, hieß es.
Die Bereitschaft Woffenbach trug die Hauptverantwortung für den Sanitätsdienst. Unterstützt wurde sie von den Bereitschaften aus Berg, Berngau, Mühlhausen und Postbauer-Heng, den First Respondern Lauterhofen sowie der Wasserwacht. Gemeinsam stellten sie in der kleinen Jurahalle täglich die Sanitätswache und sorgten für schnelle professionelle Hilfe.
Die häufigsten Einsatzgründe am Volksfest waren Schnitt- und Platzwunden, Insektenstiche, gefolgt von Herz-Kreislauf-Problemen, Prellungen und Frakturen. „Auch alkoholbedingte Notfälle mussten behandelt werden“, hieß es nicht ganz unerwartet..
Insgesamt waren 61 ehrenamtliche Einsatzkräfte am Juravolksfest beteiligt, die zusammen 802 Helferstunden absolvierten.
Polizeisprecher Alois Breinbauer bezeichnete das Volksfest als „sehr ruhig und friedlich“ Es seien nur nur wenige polizeiliche Einsätze erforderlich gewesen.
Auch Oberbürgermeister Markus Ochsenkühn blickte auf ein „sehr schönes, stimmungsvolles und vor allem friedliches Volksfest zurück“.
Festreferentin Gerlinde Wanke zeigte sich besonders beeindruckt von der Vielfalt des Programms und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Sie sprach auch den Unfall bei der Pferdeschau (
wir berichteten) an, der ein „Schreckmoment“ gewesen sei. Sie wünschte den Verletzten eine baldige Genesung.
18.08.26
Neumarkt: Vom Volksfest ins Klinikum