Tolle Pferde-Parade


Klaus Lubers Sondervorführung bildete den furiosen Schlusspunkt der Pferde- und Fohlenschau.
Fotos:Erich Zwick

Kutschen waren immer wieder vielumjubelte "Hingucker".


Mitunter legten die Pferde ein rasantes Tempo vor.


Volksfestreferent Herbert Fischer, MdL inmitten der Ehrengäste
in seinem Element.


Die Voltigiergruppe aus Mühlhausen.


Geradezu herzig: die Kleinpferdekutschen.


So fuhren die Bauern früher zum "Saalamack".


Selbstbewusste Trachtlerinnen in der "Victoriakutsche".
NEUMARKT. Die Ehrentribüne vermochte kaum die honorigen Gäste zu fassen, die am Montag mit 12.000 Pferdefreunden die Parade der edlen Rösser und Fohlen abnahmen. Der letzte Höhepunkt des diesjährigen Juravolksfestes setzte dem elftägigen munteren Treiben am Rande der Stadt ein weiteres Glanzlicht auf.

Das Achter-Gespann der Neumarkter Gansbrauerei eröffnete gemächlich den bunten Reigen, den Klaus Luber aus Thalmässing mit einer Sondervorführung "Pferdekoppel" temperamentvoll beschloss.

Dazwischen wechselten Paraden, Einzelvorführungen und Extra-Einlagen in kurzweiliger Folge, so dass die gut zwei Stunden Präsentation wie im Flug vergingen.

Obendrein hatte der Wettergott ein Einsehen mit den aus nah und fern herbeigeströmten Zuschauern, indem er die Meteorologen, die Regen vorhergesagt hatten, Lügen strafte. Kein Tröpfchen fiel vom Himmel, was der lockeren Stimmung nur gut tat.

Höllisch aufpassen musste Oberbürgermeister Thomas Thumann, dass er bei der Begrüßung der Ehrengäste keinen der Honorigen übersah - darum lassen wir's, alle namentlich zu benennen.

Nur zwei sollen es stellvertretend für die andern sein: Staatssekretär Hans Spitzner, der sich erst im zweiten Teil "einklinkte", und ein kleiner Thumann - nein, nicht der Sohn des Stadtoberhaupts, sondern der Filius des gleichnamigen Hauptamtsleiters. Er durfte in der ersten Reihe neben MdB Alois Karl Platz nehmen, aber der kleine Florian hatte noch nicht das nötige Sitzfleisch - und gegen das Fotografiertwerden hatte er auch etwas.

Da war Volksfestreferent Herbert Fischer (inzwischen hat er sich damit angefreundet, dass er das Amt wohl "lebenslang" ausüben muss) schon ein ganz anderer Kerl. Er dirigierte die Ehrengäste als hätte er eine Festkapelle vor sich. Derweil gaben aber die Jagdhornbläser das musikalische Auftakt-Signal.

Der herzliche Applaus zwischen den einzelnen Darbietungen und der donnernde Beifall am Schluss der Schau war der Ausdruck des sichtbaren und mehr noch hörbaren Danks, den Oberbürgermeister Thomas Thumann in Worte gefasst hatte, die er an all jene richtete, "die uns eine solch attraktive und herrliche Pferdeschau boten".
Erich Zwick


Der Kaltblut-Viererzug mit Postkutsche aus dem Postmuseum Nürnberg
20.08.07
Neumarkt: Tolle Pferde-Parade
Telefon Redaktion


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