"Good Food Bad Food"
NEUMARKT. In Zusammenarbeit mit Greenpaece und dem Verein Zivilicourage zeigt ein Neumarkter Kino den von vielen Umweltorganisationen empfohlenen Film "Good Food Bad Food".
Die Vorführungen beginnen am Dienstag, 17.Mai, um 10 und
um 19 Uhr im Rialto-Palast. Der Eintritt beträgt 4 Euro für Schüler und 6 Euro für Erwachsene. Die Greenpeace-Gruppe Neumarkt bietet dazu vor Ort Informationsmaterial.
an.
Die industrialisierte Landwirtschaft sorge weltweit für gravierende Umweltprobleme, heißt es in der Ankündigung: Auf den
Äckern ausgebrachte Pestizide fänden sich im Grundwasser und in Lebensmitteln wieder. Der
Anbau großflächiger Monokulturen – auch mit gentechnisch veränderten Pflanzen – verschlinge
enorme Mengen Wasser und zerstöre fruchtbare Böden.
Der Film "Good Food Bad Food" soll eindringlich die Auswirkungen dieses Raubbaus an der
Natur zeigen. Die Profiteure dseien eine handvoll Konzerne, die sich durch Patente auf Saatgut die Kontrolle
über die Lebensmittelproduktion sichern. Bewährte traditionelle und regionale Sorten würden durch
Saatgut-Monopolisierung und Patentschutz verdrängt, Bauern in die Abhängigkeit getrieben. Die
Folgen seien Armut und Hunger in vielen Gegenden der Welt.
"Good Food Bad Food" zeige nicht nur die Probleme, sondern auch die Lösungen auf: Der Film stellt das
Potenzial der kleinbäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft in den Mittelpunkt, die mit
traditionellem Wissen lokale Ressourcen nachhaltig und effizient nutzt.
Greenpeace unterstützt das
im Film gezeigte Engagement für nachhaltige Landnutzungsformen, die dauerhaft zu gesunden
Lebensmitteln, fruchtbaren Böden und sauberen Wasser für möglichst alle Menschen führen
können.
Verbraucher würden durch ihren Einkauf mitbestimmen, wie Lebensmittel produziert werden, hieß es. "Vermeiden Sie Gen-Food, gespritztes Obst und
Gemüse und bedrohte Speisefische" so Eva Seidel-Schmied, Sprecherin der Greenpeace-Gruppe
Neumarkt.
06.05.11
Neumarkt: "Good Food Bad Food"