Bauernverband wählt
NEUMARKT. Im Landkreis Neumarkt wird in 130 Ortsverbänden des Bayerischen Bauernverbandes ein neuer Ortsvorstand gewählt.
Nur wer sich aktiv in Politik und Gesellschaft einbringe, könne etwas erreichen und Verständnis schaffen für die Anliegen der Bauern. "Das berufliche Engagement darf nicht am Hoftor enden", sagte Kreisobmann Martin Schmid im Vorfeld der BBV-Verbandswahlen im Landkreis Neumarkt. Bis Mitte Dezember sind 3400 Mitgliedsbetrieb dazu aufgerufen, bei den Wahlen in den insgesamt 130 Ortsverbänden ihre Ortsobmänner und Ortsbäuerinnen zu wählen.
"Die Männer und Frauen im Ortsvorstand stellen das wichtigste Bindeglied zwischen dem Bauernverband und seinen Mitgliedern dar", erklärt Schmid. Sie sind für die Bauernfamilien die ersten Ansprechpartner und geben Meinungen und Anliegen der Mitglieder an den Kreisverband weiter. Darüber hinaus vertreten Ortsbäuerin und Ortobmann die Interessen der Bauernfamilien gegenüber den Gemeinden im Landkreis Neumarkt.
Aber die Ehrenamtlichen seien nicht nur Interessenvertreter, sondern würden auch das Zusammenleben in den Gemeinden prägen und einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Leben in ihrer Heimat leisten, hieß es. "Viele Veranstaltungen, auch im Bereich der Erwachsenenbildung, werden von engagierten Ehrenamtlichen im Bauernverband initiiert", sagte Kreisbäuerin Stilla Klein.
Der Bayerische Bauernverband als Interessenvertretung der Land- und Forstwirtschaft in Bayern wählt im Fünf-Jahres-Turnus. Bis zum 31. Dezember sind insgesamt 158.000 Mitgliedsbetriebe in ganz Bayern dazu aufgerufen, ihren Ortsvorstand zu bestimmen. Die Verbandswahlen dauern bis Anfang Mai 2012. Nach den Wahlen auf Ortsebene schließen sich im Januar und Februar 2012 die Wahlen der Kreisbäuerinnen und Kreisobmänner an.
Im März und April wird das Ehrenamt auf Bezirksebene gewählt. Den Abschluss der Verbandswahlen im Bayerischen Bauernverband bilden die Wahlen der Landesbäuerin und des Präsidenten.
12.10.11
Neumarkt: Bauernverband wählt