SPD ist verärgert

NEUMARKT. Die kurzfristige Verschiebung der Neumarkter Stadtratssitzung in der nächsten Woche wird von der SPD-Fraktion heftig kritisiert.

Bei der Verschiebung der Sitzung, in der es wieder um das Biomasseheizkraftwerkes geht, dränge sich "schon fast der Verdacht auf, dass diese von der Stadtspitze bewusst so gewählt worden ist, um möglicherweise klarere Mehrheitsverhältnissen zu bekommen", heißt es in einer Erklärung der SPD-Stadträte. Gertrud Heßlinger, Ursula Plankermann, Günther Stagat und Karl-Heinz Brandenburger zeigten sich enttäuscht über das Vorgehen der Stadtspitze, innerhalb einer Woche einen neuen Stadtratstermin anzuberaumen.

Ursprünglich war der Dienstag, 26. Juni, für die Stadtratssitzung angekündigt. "Ohne Vorwarnung" findet die Stadtratssitzung nun einen Tag später statt. Verständnis für diese kurzfristige Terminfestsetzung hat von Seiten der SPD-Stadtratsfraktion keiner.

"Scheinbar glaubt der Herr Oberbürgermeister, dass wir ehrenamtliche Stadträte uns jeden Abend freihalten, weil wir warten, dass kurzfristig eine Sitzungstermin anberaumt werden könnte", heißt es in der Erklärung der SPD. Die Genossen werden jedenfalls "vollständig da sein" - auch wenn die Inhalte der umfangreichen Sitzungsunterlagen bezüglich des Biomasseheizkraftwerkes "förmlich danach schreien" würden, in einer Sondersitzung diskutiert zu werden.
22.06.12
Neumarkt: SPD ist verärgert
Telefon Redaktion


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