Koordinationsstelle fehlt

Die Seniorenbeauftragten trafen sich zu einem Seminar
NEUMARKT. Jede Gemeinde im Landkreis hat inzwischen einen Seniorenbeauftragten. Eine Koordinationsstelle für Seniorenpolitik fehlt allerdings noch.
Jetzt trafen sich die Seniorenbeauftragten des Landkreises zwei Tage lang im Kloster Strahlfeld zu einem Fortbildungsseminar, bestehend aus Fachvorträgen, Workshops und Diskussionen.
Hintergrund dieses Seminars war der Wunsch der Seniorenbeauftragten und Seniorenbeiräte der Landkreises zur intensiveren Fort- und Weiterbildung. Bereits seit zweieinhalb Jahren gibt es regelmäßige Arbeitstreffen, organisiert von der Koordinationszentrum für Bürgerschaftliches Engagement, eine Abteilung der Regina GmbH.
Ziel dieser Arbeitskreise ist der Erfahrungsaustausch, die Schulung und Ideenanregung für eine Seniorenpolitik in den einzelnen Landkreisgemeinden, aber auch für die Initiierung gemeindeübergreifender Projekte wie die Wohnraumanpassungsberatung landkreisweit, die Klinikpaten und anderer bereits angestoßener Projekte.
Nach dem Motto "Zusammen sind wir stark", wurde nun bei dem Seminar das im Jahr 2005 vom Kreistag als regionale Handlungsstrategie beschlossene Seniorenleitbild des Landkreises auf den Prüfstand gestellt.
Als Ergebnis konnte nach den zwei Tagen festgehalten werden, dass einige Ziele - wie zum Beispiel einen Seniorenbeauftragten für jede Landkreisgemeinde - schon gut umgesetzt wurden, andere Ziele, wie beispielsweise die Einrichtung einer entsprechenden landkreisweiten Koordinationsstelle für Seniorenpolitik, im Landkreis noch nicht erfolgt sind und auch in anderen Handlungsfeldern Umsetzungsbedarf bestehe.
Die Seniorenbeauftragten und Beiräte, hier waren immerhin elf von 19 Gemeinden der Einladung zu diesem Seminar gefolgt, beschlossen durch weitere Schritte die Ziele des Seniorenleitbildes zu verfolgen, umzusetzen und dieses Leitbild auch fortzuschreiben.
Insgesamt soll durch eine gute Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten und Beiräte den seniorenpolitischen Themen mehr Gewicht verliehen werden und durch
entsprechende Projekte und Initiativen Stärke verliehen werden.
Dass sich Seniorenarbeit nicht nur mit Pflege, Hilfe und Finanzen befasst, sollte der Vortrag von Georg Pilhofer von der Gerontopyschiatrischen Koordinationsstelle Oberpfalz "Humor im Alter" beweisen. Weitere Vorträge hielten Kommunikationsberater Ludwig Hahn und Gero Wieschollek von der Regina GmbH.
In Workshops und Diskussionen wurden dann die weitern geplanten Handlungsschritte festgehalten und sllen nach und nach der Bearbeitung zugeführt werden.
16.10.12
Neumarkt: Koordinationsstelle fehlt