"Hohe Effizienz"
NEUMARKT. Kurz vor den Wahlen wird der in den eigenen Reihen heftig umstrittene Neumarkter CSU-Stadtverband über den grünen Klee gelobt.
Bei einem Begegnungs-Treffen mit neuen CSU-Mitgliedern bescheinigte der Mühlener Ortsvorsitzende und Stadtrat Werner Thumann dem Stadtverband "hohe Effizienz". Im Mai war von anderen Ortsversitzenden noch die Absetzung des Vorsitzenden gefordert worden (
wir berichteten); schon im letzten Jahr hatten Mitglieder die "verkrusteten Strukturen" kritisiert (
Leserbrief). Jetzt hieß es bei dem Treffen mit den Neu-Mitgliedern, die Vergangenheit habe "gezeigt, dass die gegenwärtige Organisationsform den Zielen gerecht wird".
Die meisten der 19 neuen Mitglieder, die sich in den letzten Monaten für den Beitritt in die CSU entschlossen haben, waren der Einladung zur Kennenlernrunde gefolgt. So kamen denn auch rasch die vorwiegend jungen Leute mit den Ortsvorsitzenden, in deren Bereich sie eingegliedert sind, ins Gespräch.
Stadtrat Ferdinand
Ernst stellte neben der Idee einer solchen erstmaligen Zusammenkunft einige grundlegende Aussagen zur CSU und deren Programm an den Anfang. Werner Thumann erläuterte die Struktur des Stadtverbandes, angefangen beim freiwilligen Zusammenschluss der einzelnen Verbände bis hin zu Details der Arbeit in den einzelnen Ortsverbänden und den Aufgaben des Stadtverbandes
Thumann ging als gescheiterter OB-Kandidat auf "die nicht leichte Zeit der letzten beiden Jahre" ein, zeigte sich aber "sehr zufrieden mit der aktuellen Entwicklung und angetan von den Absichten der jungen Leute".
CSU-Fraktionsvorsitzender Helmut Lahner zeigte an etlichen Beispielen der Stadtratsarbeit auf, wie die CSU zu einzelnen Projekten stehe und wie sie an deren Verwirklichung arbeite. "Ärgerlich und hinderlich" an der Entwicklung der Stadt sei "die belegbare Tatsache", dass längst gefasste Beschlüsse nicht umgesetzt würden. Was unter den CSU-Oberbürgermeistern geleistet worden sei, verdiene dagegen "höchste Anerkennung", hieß es.
07.09.13
Neumarkt: "Hohe Effizienz"