Mit großer Mehrheit
NEUMARKT. MdEP Albert Deß freut sich, daß die Übergangsregelungen für die Agrarreform ab 2014 im Agrarausschuss mit großer Mehrheit angenommen wurde.
"Eine Übergangsregelung ist notwendig, damit die Programme und Förderungen der zweiten Säule - wie Umweltmaßnahmen und Investitionen - reibungslos in 2014 mit dem bisherigen System fortgeführt werden können", so der agrarpolitische Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament anlässlich der Abstimmung über seinen Bericht.
Da es verwaltungstechnisch nicht möglich ist, die gesamte GAP-Reform schon ab 2014 umzusetzen, sei eine Übergangsregelung erforderlich. Nur damit wäre Planungssicherheit für die Landwirte und Mitgliedsstaaten für das Jahr 2014 gegeben.
Ein zentraler Punkt des Agrarpolitikers Deß war es, die Förderung von Investitionsmaßnahmen in der zweiten Säule in seinem Bericht zu verankern. "Wir können es uns in der europäischen Landwirtschaft nicht leisten, dass es zu einem Investitionsstau kommt und somit Arbeitsplätze gefährdet werden. Dieses hätte durch den Kommissionsvorschlag eintreten können", betont Deß.
Weiterhin sieht Albert Deß als Berichterstatter vor, dass bereits in 2014 die beschlossene Umverteilung zwischen den Mitgliedsstaaten beginnen soll. "Es kann somit erreicht werden, dass Direktzahlungen zwischen den Mitgliedstaaten stufenweise angeglichen und damit gerechter werden", so Albert Deß.
02.10.13
Neumarkt: Mit großer Mehrheit