"Abkürzung" eingebremst
NEUMARKT. Die Stadt Neumarkt hat jetzt den "Abkürzungs"-Verkehr im Föhrenweg, Ziegelhüttenweg und Flutgrabenweg auf Tempo 30 heruntergebremst.
Mit den Geschwindigkeitsbeschränkungen setze man Vorgaben aus dem Generalverkehrsplan um, die auch in einem Bürgergespräch von Oberbürgermeister Thomas Thumann den Anwohnern zugesagt wurden, hieß es am Montag aus dem Rathaus.
Zudem wurde der Föhrenweg für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse gesperrt. Auch dies war in dem Bürgergespräch so angekündigt und mit der Neumarkter Polizei abgestimmt worden. Hintergrund ist, dass der Föhrenweg von vielen Autofahrern als Abkürzungsstrecke genutzt wird. Dies gilt auch für Lastautos.
Deshalb war schon vor Jahren der Föhrenweg für Fahrzeuge mit über 7,5 Tonnen tatsächlicher Masse gesperrt worden. Dies hatte allerdings zur Folge, dass Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von zum Beispiel 12 Tonnen den Föhrenweg befahren durften, wenn ihre Leermasse und eine geringe Zuladung unter 7,5 Tonnen lagen. Dies wird nunmehr durch die Beschränkung auf 7,5 Tonnen Gesamtmasse verhindert.
Der Bauhof der Stadt hat inzwischen die Schilder in den betreffenden Straßen aufgestellt. Insgesamt wurden 23 Schilder für Tempo 30 und zehn LKW-Fahrverbotsschilder mit 7,5 Tonnen angebracht.
30.12.13
Neumarkt: "Abkürzung" eingebremst