"Konzeptlose Energiewende"

NEUMARKT. Die durch den Landkreis geplante Stromtrasse sei eine "logische Konsequenz der konzeptlosen Energiewende", meint man bei der FDP.

Das nun von der bayrischen Staatsregierung geforderte Moratorium werde wohl nicht länger als bis nach den Kommunalwahlen "pressewirksam aufrecht erhalten werden", heißt es in einer Pressemitteilung.

Die FDP Neumarkt forderte die Staatsregierung auf, bereits ab Anfang März auf Basis des Referentenentwurfs die Notwendigkeiten der Stromtrasse zu prüfen und darzulegen, mit welchen Mehrkosten zu rechnen wäre, wenn im Landkreis die Leitungen unterirdisch verlegt werden sollen.

Die FDP Neumarkt fordert außerdem eine transparente Einbindung der Bürger und Interessenvertreter der Bürger in den Entscheidungsprozess in den kommenden Monaten. Diese Transparenzforderung gelte "selbstredend auch für mögliche Entschädigungsleistungen durch den Freistaat".

"Fachleute der FDP Neumarkt" würden entlang der Trasse Messungen der aktuellen Belastung durch elektromagnetische Felder planen, "um später mögliche Schadenersatzforderungen wirksam unterstützen zu können".
06.02.14
Neumarkt: "Konzeptlose Energiewende"
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