Farbenfroher Altar
NEUMARKT. Der weltberühmte "Isenheimer Altar" - genauer seine Kopie in St. Johannes - steht im Mittelpunkt einer "Stadtführung für Jedermann".
Am ersten Sonntag im März haben Touristen und Einheimische wieder die Möglichkeit interessante Details aus der Neumarkter Stadtgeschichte zu erfahren. Wie gewohnt stehen zwei Angebote am 2.März um 13.30 Uhr zur Auswahl: Auf den Spuren der Pfalzgrafen heißt es im Stadtmuseum Neumarkt mit Petra Henseler, und Stadtführer und Heimatmaler Alfons Dürr bringt den Teilnehmern die Geschichte des Isenheimer Altars näher.
Eine Voranmeldung zu beiden Veranstaltungen ist nicht erforderlich. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro für Erwachsene, Kinder bis 12 Jahre sind kostenfrei.
Wenn es dabei auf den Spuren der Pfalzgrafen im Stadtmuseum heißt, begeben sich die Teilnehmer 800 Jahre, nachdem die Wittelsbacher mit der Pfalz am Rhein belehnt wurden, auf die Spuren dieser Herrscherdynastie in Neumarkt. Als die Pfalz nach dem Tod von Kurfürst Rupprecht III. unter seinen Söhnen in vier Linien aufgeteilt wurde, erlangte Neumarkt im 15.Jahrhundert den Status einer Residenzstadt eines kleinen Teilfürstentums. Was diese Aufwertung für die einstige Reichsstadt bedeutete und die weitere Entwicklung im 16. Jahrhundert unter der schillernden Persönlichkeit Pfalzgraf Friedrich II. erfahren die Teilnehmer anhand ausgewählter Exponate im Stadtmuseum. Treffpunkt ist direkt am Stadtmuseum.
Parallel hierzu bringt der Stadtführer und Heimatmaler Alfons Dürr die Geschichte zum Isenheimer Altar näher. Matthias Grünewalds Isenheimer Altar (1506-1515) in Colmar gehört zu den bedeutendsten Kirschenschätzen der Welt. In der Stadtpfarrkirche St. Johannes befindet sich eine originalgetreue Nachbildung. Der Treffpunkt ist am Haupteingang der St. Johannes-Kirche.
18.02.14
Neumarkt: Farbenfroher Altar