Dickes Minus droht
NEUMARKT. Würde alles verwirklicht, was auf den Wunschzetteln aller Stadträte steht, drohe der Stadt Neumarkt laut Kämmerer ein dickes Minus.
Zum Glück wird erfahrungsgemäß nicht alles so laufen, wie es im Investitions- und Finanzplan für die Jahre bis 2017 steht, der jetzt im Kultur- und Verwaltungssenat vorgestellt wurde. Denn das könnte für die Stadt statt der gewohnten Überschüsse ein 42-Millionen-Euro-Loch im Säckel bedeuten, sagte Kämmerer Josef Graf in der Sitzung.
Der Schuß vor den Bug sollte die Stadträte offenbar ans Maßhalten erinnern. Die Personalkosten seien zum Beispiel seit 2004 um 43 Prozent auf 18,7 Millionen Euro gestiegen und lägen damit - völlig unüblich für Neumarkter Verhältnisse - im "bayerischen Durchschnitt".
19.02.14
Neumarkt: Dickes Minus droht