„Ausballierte Bäume“ - in dieser Größe bekommt die Stadt Neumarkt für die Nürnberger Straße und das Untere Tor 18 Stück, die diese Woche ausgegraben und für die Verpflanzung im August hergerichtet wurden
Fotos: Stadtgärtnerei
NEUMARKT. Wie aus dem Regal: die Stadt Neumarkt hat für ihre Begrünungs-Maßnahmen schon ausgegrabene Bäume in voller Belaubung zur Verfügung.
Die teils schon recht großen Bäume warten in Baumschulen in der ganzen Bundesrepublik den ganzen Sommer über "auf Abruf", bis sie dann wirklich verpflanzt werden.
Viele der städtischen Baustellen werden nämlich erst im Laufe des Sommers fertiggestellt. Um dann erneute Straßensperrungen und Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, werden die für diese Straßen vorgesehenen Bäume noch vor der offiziellen Freigabe der Straße in voller Belaubung gepflanzt. Dazu ist allerdings eine besondere Vorbehandlung nötig.
Diese Bäume müssen jetzt ausgegraben, in ein spezielles Naturfaserflies einballiert und mit einem Pflanzkorb versehen werden. Dieses Gewebe speichert Wasser, schützt den Ballen vor übermäßiger Erwärmung und verhindert das Abreißen der jungen Saugwurzeln bei der Pflanzung. Dann werden die Bäume in der Baumschule im Sommerquartier aufgestellt, angebunden und über Tropfleitungen stetig mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Dort stehen die Bäume dann bis zum Abruf.
Die Bäume für den Schießstättenweg, den Parkplatz in der Florianstraße und dem Zugangsbereich des Willibald -Gluck-Gymnasiums stehen derzeit in einer Baumschule bei Bonn, die 34 Bäume für die Mittelinsel der Dammstraße und des Kurt-Romstöck-Ringes wurden in Düsseldorf ausgebunden und die 18 großen Platanen für den Neuen Markt und die Nürnberger Straße wurden in Bad Zwischenahn ausgebunden.
Diese Bäume stellen aufgrund ihrer Größe nicht nur eine besondere Herausforderung an den Transport dar, sondern sie erfordern auch im Hinblick auf die Pflanzung viel Umsicht und Sorgfalt, hieß es.
„Alleebäume“ - im Einschlag für die Sommerpflanzung vorbereitet