Staatsminister Dr. Marcel Huber (links) und Bayernwerkchef Reimund Gotzel (rechts) wünschten den Jungforschern Paul Keckl, Tim Poulet und Daniel Seidler (v.l.) beim Bundeswettbewerb viel Erfolg
NEUMARKT. Die Sieger des bayerischen „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs wurden von Staatsminister Dr. Marcel Huber in das Prinz-Carl-Palais in München eingeladen.
Unter ihnen waren auch Daniel Seidler, Paul Keckl und Tim Poulet aus Neumarkt. Sie hatten mit dem Projekt „Schlagzahlenpistole“ den Landessieg im Fachbereich Arbeitswelt in Regensburg geholt. Nun gratulierten Huber, und der Vorstandsvorsitzende des „Jugend forscht“-Patenunternehmens Bayernwerk, Reimund Gotzel, den preisgekrönten Nachwuchswissenschaftlern des Freistaats und wünschten ihnen viel Erfolg in der nächsten Wettbewerbsrunde auf Bundesebene.
Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der bayerischen Nachwuchsforscher: „Ich habe allergrößten Respekt vor dem Engagement und der Beharrlichkeit, mit der sich die Teilnehmer den Herausforderungen ihrer Projekte gestellt haben. Da läuft nicht immer alles glatt. Da braucht es Geduld, jede Menge Hirnschmalz und die Ausdauer, auch Rückschläge hinnehmen zu können und aus ihnen zu lernen.“ Den bayerischen Landessiegern wünschte Huber viel Erfolg beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen Ende Mai.
Nachdem sie sich Anfang des Jahres zuerst in zehn Regionalwettbewerben durchsetzen konnten, haben sich insgesamt 18 Jugendliche in elf Projekten beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Bayern für den Bundesentscheid vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen qualifiziert.
In sieben naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen von Arbeitswelt bis Physik leisteten die jungen Bayern herausragende wissenschaftliche Arbeit. Nun gehören sie zum elitären Kreis der Teilnehmer des Bundeswettbewerbs, bei dem die Sieger aller Bundesländer mit ihren Projekten gegeneinander antreten. Sie haben damit die einmalige Chance, zum 50. Geburtstag von „Jugend forscht“ Bundessieger zu werden.
Bundesweit hatten sich 11502 Jugendliche angemeldet. Neben den 18 bayerischen Vertretern haben sich 178 Jungforscher aus den übrigen 15 Bundesländern für die Finalrunde qualifiziert.