Kleines Jubiläum: OB Thumann zapfte zum zehnten Mal beim Jura-Volksfest an
NEUMARKT. Elf tolle Tage stehen bevor: Oberbürgermeister Thomas Thumann hat am Freitagabend das Neumarkter Jura-Volksfest eröffnet.
Am Sonntag folgt schon der erste Höhepunkt: beim Volksfestzug präsentieren sich rund 100 Gruppen vor tausenden von Zuschauern unter dem Motto: „Neumarkt – da leb i gern“.
„Der Festzug hat sich in den letzten Jahren stets in einer tollen Qualität im Hinblick auf die Beiträge präsentiert und ist zu einem sehenswerten Ereignis geworden. Was die Teilnehmer dabei bieten sorgt für einen kurzweiligen Zug durch die Stadt, den man gesehen haben muss“, sagte OB Thumann. Er selber wird wie jedes Jahr mit seinen beiden Stellvertretern Albert Löhner und Gertrud Heßlinger in der Kutsche der Stadt Neumarkt Platz nehmen und im Festzug mitfahren.
Zusammen mit Festreferent Stadtrat Richard Graf und Hauptorganisator Thomas Thumann, dem Leiter des Hauptamtes, hofft er wieder auf viele Zuschauer an der Wegstrecke. Auch heuer werde man wieder eine abwechslungsreiche Parade der Blumenwägen, der Blaskapellen und Spielmannszüge, der Schützen und der anderen Gruppen und Vereine mit ihren themenbezogenen Darstellungen erwarten,hieß es von den Verantwortlichen.
Etwa 100 Gruppen werden am Festzug teilnehmen, darunter etwa 45 Gruppen mit Kutschen, Festwagen oder Reitergruppen. Für den Blumenschmuck an den Festwagen haben 15 Vereine bei der Stadtgärtnerei heuer über 50.000 Dahlien angefordert, die in acht Farben geliefert werden. Dazu haben weitere 18 teilnehmende Gruppen noch Blumengestecke oder einzelne Blumen wie Sonnenblumen geordert.
Am Festplatz selber wird es wieder eine Moderation des Zuges geben. Im Bereich der Tribüne auf dem Festplatz wird der Hauptorganisator des Volksfestes und des Festzuges Thomas Thumann Informationen über die einziehenden Gruppen geben.
Nach dem Festzug werden ab etwa 15.30 Uhr drei der teilnehmenden Kapellen, nämlich die Blaskapelle Berngau, die Seubersdorfer Blasmusik und die Stadtkapelle Freystadt in der Großen Jurahalle aufspielen. Was vor zwei Jahren als spontane Einlage einiger Musiker aus dem Festzug heraus entstanden ist, ist so gut angekommen, dass der Festwirt und die Stadt diese Blaskapellen engagiert haben, um auch heuer in der Jurahalle für die musikalische Umrahmung zu sorgen.
Die Aufstellung des Zuges erfolgt im Bereich „Alter Bauhof“, Dreichlingerstraße, Hans-Dehn-Straße und Goldschmidtstraße. Er startet dann um 14 Uhr wie gewohnt in der Freystädter Straße. Sein Weg führt weiter über die Ringstraße, die Bahnhofstraße bis zum Bahnhof und zurück zur Oberen Marktstraße, am Rathaus vorbei, über die Untere Marktstraße und schließlich über den Kurt-Romstöck-Ring auf den Festplatz.
Wie gewohnt werden die besten Darstellungen mit Geldpreisen belohnt. Eine eigene Bewertungskommission wählt dabei die Preisträger aus. Die Auflösung des Zuges erfolgt auf dem Festplatz, so dass die Wagen über die Heubrücke zum Ausgangspunkt in der Dreichlingerstraße zurückkehren.