NEUMARKT. Bei den vier Regionalkonferenzen des CSU-Kreisverbands Neumarkt erhielt MdB Alois Karl Rückendeckung für eine erneute Kandidatur.
Er soll es nochmal machen, war die einmütige Aufforderung der CSU-Vertreter, hieß es. Alois Karl ging bei den Regionalkonferenzen auch auf überregionale Themen ein, vor allem auf die Flüchtlingspolitik.
Mit den Mühlhausener Bürgern freute sich Alois Karl über die Freigabe der Mittel für die Umgehungsstraße der B299. Es sei "kein Zufall", dass sein Wahlkreis der einzige in ganz Deutschland sei, der die Freigabe für zwei Verkehrsprojekte erhalten habe. Alois Karl verwies darauf, dass bereits eine ganze Reihe von Lärmschutzmaßnahmen an den Autobahnen A3 und A6 verwirklicht werden konnten. Er werde bezüglich weiterer Lärmschutzmaßnahmen aber weiter am Ball bleiben.
Die CSU-Ortsvorsitzenden aus Pilsach, Berg und Lauterhofen baten den Kreisverband um Unterstützung bei etlichen gemeindlichen Themen, die an diesem Abend aber nicht vertieft wurden - unter anderem ging es um Straßenausbaubeiträge. Immerhin einigten sich die CSU-Ortsverbände von Berg, Sindlbach und Lauterhofen auf eine künftig engere Kooperation, hieß es.
Stellvertretender Kreisvorsitzender Jochen Zehender wünschte sich bei der Regionalkonferenz in Breitenbrunn mehr Aktivitäten in den CSU-Ortsverbänden. Bei dieser Regionalkonferenz stand zudem mit der geplanten Aufnahme des sechsspurigen Ausbau der Autobahn A3 zwischen Nittendorf und dem Autobahnkreuz Regensburg in den neuen Bundesverkehrswegeplan ein weiteres Verkehrsthema im Mittelpunkt.