NEUMARKT. Das als Standort für die Neumarkter Hochschule in Spiel gebrachte Gelände der Glossner-Brauerei würde sich nach CSU-Meinung eignen.
Das von der Brauerei angebotene Gebäude wäre eine "hervorragende Immobilie für die Stadt", meinte Fraktionsvorsitzender Markus Ochsenkühn.. Man könnte hier sicher eine ganze Menge realisieren und die Städtebauförderung nutzen. CSU-OB-Kandidat Richard Graf plädiert für eine Machbarkeitsstudie: "Hier sollten Profis prüfen, welches die beste Nutzung wäre, ob Hochschule oder Wohnräume oder etwas völlig anderes".
Zugleich könnte man die vorhandenen Tiefbrunnen der Brauerei im Fall einer Notlage der Wasserversorgung der Stadt nutzen.
"Das vorhandene Gebäude würde sich möglicherweise als Hochschulstandort eignen", sagte Stadtrat Marco Gmelch, der Referent der Stadt für Bildung und Hochschule.
Der geplante Studiengang "Bio-Management", der für die Stadt geplant ist, "wäre bei dem Vorhaben gleich Programm", so Gmelch weiter. Wenn man vorhandene Ressourcen nutzen, tue man für der Umwelt Besseres als wenn man abreiße und neu baue.
Allerdings müßten noch die Förderungsmöglichkeiten des Projektes geprüft werden, damit Kosten und Nutzen in der Waage bleiben", so Richard Graf.