Oberbürgermeister-, Landtags- und Bezirkstagswahlen 2023

Oberbürgermeister-Kandidatin  
FDP

Dr. Ira Hörndler

Wer ich bin:
In Neumarkt aufgewachsen, kannte mich während meiner Jugend im damals noch viel kleineren Neumarkt gefühlt jeder und ich wollte nach dem Abi (1986 am OG) so schnell wie möglich weg. Nach Stationen in Passau, Toulouse, München, Madrid und noch einmal lange München, habe ich erkannt, dass es woanders zwar anders aber nicht besser ist als in Neumarkt und lebe seit 2002 wieder sehr gerne hier.

Allerdings hatte und habe ich meinen beruflichen Schwerpunkt immer außerhalb der Region. Als Anwältin für Immobilienrecht war ich bis 2007 Partnerin einer größeren Kanzlei in München, seit 2008 habe ich ein eigenes Büro in Nürnberg, von dem aus ich in ganz Deutschland Mandanten aus der Immobilienwirtschaft betreue, Vorträge halte und in diversen Verbänden engagiert bin.

Während ich beruflich in ganz Deutschland gut vernetzt bin, kennt man mich in Neumarkt vor allem als Triathletin und „Mama“ meines inzwischen volljährigen Sohnes (geb. 2002) oder als Tochter des früheren Notars Hörndler. Das ist für mich natürlich kommunalpolitisch ein Nachteil, den ich aber hoffentlich durch Kompetenz ausgleichen kann.

Weshalb ich als OB kandidiere / was ich will:
In der Politik auf kommunaler Ebene geht es viel um Immobilien, Bauen und Wohnen und nachdem ich mehr als 30 Jahre die Probleme meiner Mandanten gelöst habe, reizt es mich, meine Kompetenzen und Erfahrungen ebenso wie meine Ideen in Neumarkt einzubringen. Deshalb habe ich für den Stadtrat kandidiert und arbeite dort sehr gerne mit. Noch viel besser könnte ich mich natürlich als Oberbürgermeisterin einbringen und habe viele Ideen, die ich gerne mit den Bürgern umsetzen möchte. Neumarkt geht es finanziell gut, was es bisher für die Kommunalpolitik vergleichsweise einfach gemacht hat, nach außen zu glänzen. Die Herausforderungen die in den kommenden Jahren zu bewältigen sind, werden sich aber durch ein „Weiter so“, nicht lösen lassen.


Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2045 komplett CO2 neutral zu werden. Das erfordert einen Umbau unserer Städte und es ist höchste Zeit, auch in Neumarkt damit zu beginnen. Dabei ist es mir aber wichtig, den Unternehmen, die der Garant unseres Wohlstands sind, weiter ein gutes Umfeld und auch Wachstumsmöglichkeiten zu bieten. Wir brauchen hunderte von Ideen statt Verbote und unsere Unternehmen mit ihrer Innovationskraft sind für mich die Lösung für den klimagerechten Umbau unseres Landes. Sie brauchen verlässliche Rahmenbedingungen auf allen politischen Ebenen.

Angewiesen sind die Unternehmen auf gute und kreative Mitarbeiter. Schon deshalb müssen wir dafür sorgen, dass alle jungen Leute ihre Schulzeit gut ausgebildet und motiviert verlassen und auch Lust haben, in Neumarkt zu bleiben. Deshalb möchte ich die Schulen stärken aber auch Freizeitangebote für die verschiedensten Bevölkerungsgruppen und Bedürfnisse erhalten und ausbauen. Dazu gehört die Kultur ebenso wie die vielen Feste und die verlässliche Unterstützung der Vereine (nicht nur) in finanzieller Hinsicht, sondern auch mit Räumen und Ressourcen.

Das attraktivste Freizeitangebot nützt allerdings nichts, wenn nicht auch ausreichend Wohnraum für diejenigen zur Verfügung steht, die hier wohnen (bleiben) wollen. Dabei würde ich den Bürgern nie vorschreiben, wie und wo sie leben sollen. Wir brauchen natürlich günstigen Geschosswohnungsbau und die Revitalisierung von leerstehenden Immobilien. Aber auch der Traum vom Eigenheim, muss sich in Neumarkt weiterhin verwirklichen lassen. Um den Gebäudebestand energetisch zu ertüchtigen, sollten PV-Anlagen und Speichermöglichkeiten für alle Gebäude ermöglicht werden, die sich dafür eignen und die kommunale Wärmeplanung so erweitert, dass künftig möglichst viele Gebäude über kommunale Netze klimagerecht beheizt werden können.

Aufgabe der Verkehrspolitik ist es für mich, echte Wahlfreiheit zu ermöglichen, also die Möglichkeit schaffen, das Auto auch einmal stehen zu lassen. Dafür müssen die anderen Verkehrsmittel attraktiver gemacht werden, ohne das Auto zu verdammen.

Last but not least möchte ich die Kommunikation zwischen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung erleichtern und verbessern. Die Digitalisierung bietet uns schon lange Möglichkeiten, die nur genutzt werden müssten.

Es gibt viel zu tun – packen wir es gemeinsam an!
Ich freue mich auch auf Ihre Ideen und natürlich Ihre Stimme bei der Wahl am 08.10.2023.


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