NEUMARKT.
Umfassende Leistungen für die Schulen hat die Stadt in den letzten Jahren erbracht. Dies geht aus einer aktuellen Aufstellung des Rathauses hervor.
Der Schulhausbau mit Ausgaben von über 37 Millionen Euro seit 1990, die Kosten für die Schülerbeförderung von jährlich rund 240.000 Euro und die IT-Ausstattung mit zuletzt 300.000 Euro sowie das Angebot für die Mittagsbetreuung sind nur einige Punkte dabei.
"Die Zahlen belegen eindrucksvoll unsere überaus großen Anstrengungen für die Schülerinnen und Schüler an den Schulen unserer Stadt. Man kann daraus deutlich entnehmen, wie stark wir in die Zukunft unserer Kinder investieren, sagte OB Alois Karl."
So werden zum Beispiel 500 Kinder aus den Neumarkter Volksschulen im Schuljahr 2004/2005 mit dem Schulbus befördert. "Das sind immerhin fast 20 Prozent aller Schulkinder in unseren städtischen Schulen", ergänzt Oberbürgermeister Karl. "Von den rund 240.000 Euro an Kosten trägt die Stadt über 100.000 Euro."
Bei der Schülerbeförderung werden im laufenden Schuljahr 468 Kinder in elf speziellen Schulbussen befördert, während 32 Schüler dazu die Linienbusse des VGN benutzen. Da 379 Schüler einen Schulweg von über zwei Kilometern bei den Grund- und über drei Kilometer bei den Hauptschülern zurücklegen müssen, werden sie kostenlos befördert. 121 Schüler mit kürzeren Schulwegen nutzen die Busse gegen ein geringes jährliches Entgelt von 66 Euro.
Die Schülerbeförderung findet sowohl vor Unterrichtsbeginn als auch nach dem jeweiligen Schulschluss statt. Dies führt dazu, dass sowohl um 11.20 Uhr, 12.15 und 13 Uhr Busse für die Schüler bereit stehen müssen. Darüber hinaus stehen je nach Stundenplan auch Nachmittagsfahrten an. Zudem werden Sonderfahrten durchgeführt, wenn Besuche im Hallenbad, im Verkehrsgarten, Ausflüge oder sonstige schulische Veranstaltungen stattfinden.
Neben der Schülerbeförderung hält die Stadt mit der Mittagsbetreuung an allen Grundschulen ein weiteres Angebot parat. Derzeit wird diese Möglichkeit von über 150 Schülern genutzt, wobei die Eltern monatlich 30 Euro bezahlen müssen. Die nicht von den Elternbeiträgen gedeckten Kosten übernimmt die Stadt; sie belaufen sich pro Schuljahr auf über 25.000 Euro.
Zudem hat die Stadt seit 1990 über 37 MiLlionen Euro in die Schulhausbauten investiert, zuletzt 7,3 Millionen Euro in die Erweiterung, den Umbau und die Sanierung der Hauptschule Weinbergerstraße. Mit der Schule in Wolfstein und in der Hasenheide sollen die Bemühungen für die Schulhäuser in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.
Außerdem sind in den letzten Jahren rund 300.000 Euro in die EDV-Ausstattung der Schulen geflossen. 112 Computer wurden dabei in den Klassenzimmern installiert, zwölf Beamer angeschafft und mehrere tausend Meter Kabel verlegt. Jetzt sind Klassenzimmer und Fachräume vernetzt und viele Räume verfügen über Internetzugang. Oberbürgermeister Karl: "Computer, ein leistungsfähiger Internetanschluss und die dazu gehörige Vernetzung, aber auch Wartung und Service kosten heutzutage ein Vielfaches von dem, was früher Lesebücher und Schiefertafeln gekostet haben. Wir wollen mit unserem erheblichen Einsatz aber beste Voraussetzungen für die Schüler schaffen, damit sie die in der heutigen Zeit geforderte und notwendige Medienkompetenz erhalten. Schließlich sind Computer aus dem Alltag heute nicht mehr wegzudenken." Neumarkt hat damit auch die vom Freistaat Bayern geforderte und geförderte "High-Tech-Offensive" umgesetzt.