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Leserbriefe

Zwei Fliegen...

Zu den Berichten "Wahl kostet 14 000 Euro" und "Zum Wohle der Stadt"

Soso, den FLitZern um den Herrn Madeisky ist also jetzt auf einmal die anstehende OB-Wahl zu teuer...verständlich, 14.000 Euro sind ja auch eine ordentliche Stange Geld. Was man damit alles machen könnte... zum Beispiel einen Bürgerentscheid, ob Herr Karl gehen soll oder nicht. Ach nein, geht ja nicht, der ist ja schon gewählt. Kann man da nicht trotzdem noch einen Bürgerentscheid anstreben? Bestimmt...

Tut mir leid, ich schüttele ja schon lange den Kopf über diesen seltsamen Verein mit seinen (frustrierten?) Mitgliedern, aber die Widersprüchlichkeit und der Irrsinn, der sich hinter diesen beiden Meldungen (siehe Links oben; Anm. d. Red.) verbirgt, übersteigt endgültig meinen Verstand.

Da quängeln die FLitZer jahrelang tagein, tagaus im Rathaus und (leider) auch immer wieder für jeden sicht- und hörbar vor dem Rathaus, dass das zu teuer wäre, jenes zu viel Geld koste, hier wieder irgendwas verschwendet würde und dort sich eine demokratisch gewählte Regierung aufführe wie im "Vierten Reich".

Dann sind sie froh, dass der Teufel in Menschengestalt, Alois Karl, sich endlich verzieht, denn jeder Tag, an dem der noch amtierende OB früher die Stadt verlasse, sei "ein Tag zum Wohle der Bürger der Stadt Neumarkt".

Aber damit nicht genug! Nein, ausgefuchst wie der Herr Madeisky nunmal ist, kriegt er raus, dass die Erlösung die Stadt Neumarkt auch noch 14.000 Euro kosten wird. Dass ihm das auch wieder nicht passt (passen kann), versteht sich von selbst. Es ist wirklich hart...endlich sind sie am Ziel ihrer Träume angelangt, und doch trüben schon wieder Wolken den Blick aufs ersehnte Elysium.

Liebe FLiTzer! Entscheidet euch doch mal! Ich finde es ja sehr lobenswert von euch, dass ihr euch so um die Finanzen der Stadt kümmert. Wirklich! Ich finde euch toll! Wie wärs denn, wenn ihr die 14.000 € selber aufbringt? Hm? Legt doch mal zusammen! Dann wären gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:

Alois Karl kann gehen, ohne dass es die Stadt auch nur einen Cent kostet und ihr seid dann auch pleite und der Bürger bleibt wenigstens eine Zeit lang mal von euch verschont.

Matthias Platzek, Neumarkt, 30.9.2005
Telefon Redaktion


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