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Leserbriefe

"Gewichtige Schlüsse"

Zum Leserbrief "Jetzt wissen wir es...", neumarktonline vom 25.2.2009

Darf man im Neumarkter Stadtrat noch eine eigene, abweichende Meinung laut sagen, ohne gleich niedergemacht zu werden?

Dies frage ich mich angesichts der öffentlichen Reaktionen, insbesondere von Herrn Dr. Geist und Herrn Brandenburger. Was ist schlimm daran, wenn Hans Madeisky laut und teils in einer Tischvorlage kritische Gedanken äußert, die neben den Stadträten nach seinem Bekunden auch der Presse und uns FLitZern zur Kenntnis gegeben wurden.

Er hat festgestellt, dass die Verträge mit den großen Wärmeabnehmern des Kraftwerks ohne konkrete Zahlen vorgestellt und so beschlossen wurden. Angemahnt hatte der FLitZ-Stadtrat, doch anstelle des großen Kraftwerks gefälligst mögliche Alternativen zu prüfen, die seiner freien Meinung nach insgesamt mehr Energieeinsparung bringen, als das Kraftwerk jemals produzieren wird. Die bekannten Alter-nativen, die im FLitZ-Energiekonzept 2007 bis 2017 festgehalten sind, wurden offensichtlich und zumindest seltsamerweise im Stadtrat erst gar nicht debattiert.

Hingewiesen hat der Stadtrat der FLitZ darauf, dass man die 30 Millionen Euro energiewirtschaftlich wirkungsvoller hätte einsetzen können. Dann hat der Einzelkämpfer sich erlaubt, zu bedauern, dass die Stadträte im Falle von Defiziten beim Betrieb des Kraftwerks, die er erwartet, leider "wieder einmal nicht in Haftung genommen werden".

Das nennt Herr Brandenburger "fies" und "zutiefst unanständig". Seine Reaktion lässt gewichtige Schlüsse zu. Man sollte aber gerade bei Stadträten doch verantwortliches Handeln als selbstverständlich voraussetzen können, möchte ich meinen "dürfen", auch dann, wenn diese grundlegende Anforderung manchem Stadtrat unangenehm sein mag.

Steffen Rogler, Neumarkt, 26.2.2009
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