Nach der Entscheidung im Neumarkter Stadtrat, die B 299 alt zwischen Neumarkt und Sengenthal auch nicht probeweise zu öffnen, entwickelt die UPW ganz neue Ideen in der kommunal-politischen Arbeit. Da kann man in den Tageszeitungen lesen, dass Bernhard Lehmeier, Vorsitzender der Neumarkter UPW und Stadtrat für diese Wählervereinigung, eine Planung zur Verkehrsberuhigung in Sengenthal am Anger durchführen will.
Gleichsam als Entwicklungshilfe und auch noch kostenlos für die, von UPW-Bürgermeister Werner Brandenburger geführten Gemeinde. Anscheinend glaubt Lehmeier, dass Werner Brandenburger der Lage nicht gewachsen sein könnte.
Für Lehmeier und Planungsbüros die gerne kostenlos arbeiten möchten, gibt es im Neumarkter Stadtgebiet genügend andere Infrastrukturprojekte, die er sofort beginnen könnte. Ich denke als Pöllinger gleich an eine Über- oder Unterführung der Umgehungsstraße an der Pöllinger Kreuzung.
Auch die Unterführung des Münchener Rings unter die Bahnstrecke Nürnberg – Regensburg wäre ein willkommenes Projekt um die Gebiete Pölling Bühl 1 & 2, sowie Woffenbach Gartenäcker vom Verkehrslärm zu befreien. Dies wäre übrigens ein immens wichtiger Beitrag zur Neumarkter Stadtentwicklung.
Auch der Kreisel am Blomenhof wäre, aufgrund der Unfallhäufigkeit, ein dankbares Planungsobjekt.
Lehmeier und seine UPW sollten sich also besser den anstehenden oder geforderten Projekten in dem Gebiet widmen, in dem sie zu Stadträten gewählt worden sind. Das ist das Stadtgebiet von Neumarkt und nicht Nachbargemeinden.