MdB Alois Karl
B8 wird saniert
NEUMARKT. Die Bundesstraße 8 durch Postbauer-Heng soll noch heuer saniert und mit einem lärmdämpfenden Belag ausgebaut werden.
Das teilte MdB Alois Karl am Freitag mit. Wegen der zusätzlichen Bundesmittel im Haushalt 2013 könnten heuer verschiedene Maßnahmen vorgezogen werden, andere werden umgeschichtet, sagte Alois Karl. Von dieser Konstellation profitiere nun Postbauer-Heng.
Wegen der Schadhaftigkeit der Bundesstraße 8 im dortigen Bereich sei eine Sanierung dringend nötig. Weil auch die Lärmvorsorgewerte in Postbauer-Heng überschritten seien, käme dort auch ein besonders lärmmindernder Belag zum Einsatz.
01.03.13
"Drittes Gleis notwendig"

MdB Alois Karl (r.) traf sich mit Minister Ramsauer
NEUMARKT. MdB Karl machte sich bei Minister Ramsauer für Umgehungen von Postbauer-Heng und Mühlhausen und für ein dritte Bahn-Gleis stark.
MdB Alois Karl traf sich im Berliner Reichstagsgebäude mit Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) zu einem Gespräch. Dabei stellte er ihm die Projekte vor, die in den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP), der ab 2015 gültig ist, aufgenommen werden sollen.
Im Landkreis Neumarkt sollten dazu die laut MdB Karl "dringend nötigen" Ortsumfahrungen von Postbauer-Heng (B 8) und Mühlhausen (B 299) gehören. Deswegen habe er bereits umfangreiche Gespräche mit der Obersten Baubehörde und den jeweiligen Staatlichen Bauämtern geführt, sagte Karl. Damit habe er bereits alle zuständige Ebenen auf die Bedeutung und Dringlichkeit dieser Ortsumfahrungen hingewiesen. Die Ortsumfahrung von Seubersdorf sei bereits "auf dem besten Weg".
Ein weiteres wichtiges Projekt betreffe den Ausbau der Bahnstrecke Nürnberg-Neumarkt-Regensburg mit einem dritten Gleis und die Verlängerung der S-Bahn-Linie über Neumarkt hinaus bis nach Parsberg. Schon heute nähere sich diese Bahnstrecke ihren Kapazitätsgrenzen.
Besonders drastisch sei die Zunahme des Schienengüterfernverkehrs, da auf dieser Strecke die Seehäfen an der Nordsee von Hamburg bis Rotterdam mit dem Raum Regensburg-Passau-Linz-Wien-Preßburg/Prag und weiteren mittel- und osteuropäischen Anliegerregionen der Donau verbunden sind.
Gerade diese sogenannten Hafenhinterland-Verkehre würden über die bereits prognostizierten Zuwächse im Schienengüterverkehr hinaus noch deutlich zunehmen, da bestehende Engpässe durch die Ausbau- und Neubaustrecken Hanau-Würzburg und Fulda-Erfurt in absehbarer Zeit beseitigt werden. Die Strecke Würzburg-Nürnberg-Neumarkt-Regensburg werde künftig noch mehr Güterzüge aufnehmen müssen, obwohl sie nach der Rheinschiene schon die am zweitstärksten frequentierteste Schienenstrecke Deutschlands ist, meint Alois Karl.
Bereits jetzt beabsichtige die Bahn deshalb mit einem Überholgleis bei Parsberg die Strecke Nürnberg-Neumarkt-Regensburg weiter zu ertüchtigen. Allerdings wurde nach karls Meinung erst ein drittes Gleis zwischen Nürnberg und Regensburg die sehr unterschiedlichen Verkehre zwischen Nürnberg und Neumarkt mit S-Bahn, Regionalexpress und ICE/EC im Bereich des Schienenpersonenverkehrs und den Güterzügen deutlich entzerren und eine erhebliche Leistungssteigerung für die Gesamtstrecke darstellen.
Zugleich könne durch die Verlängerung der S3 Nürnberg-Neumarkt bis Parsberg eine deutliche Zunahme des Fahrgastaufkommens erreicht werden, wenn eine umsteigefreie Bahnfahrt von den Bahnhöfen Deining, Batzhausen oder Seubersdorf über Neumarkt hinaus bis zum Nürnberger Hauptbahnhof wieder möglich werde. "Dies würde damit auch die stark frequentierte Autobahn 3 entlasten", ist sich Karl sicher. Denn derzeit würden viele Pendler aus dem östlichen Neumarkter Landkreis mit dem Auto nach Nürnberg pendeln.
Wegen des Ausbaus der Bahnstrecke steht MdB Alois Karl auch mit Martin Zeil, dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, Infrastruktur und Verkehr, in engem Kontakt. Der hatte zugesagt, sich vor der endgültigen Beschlussfassung Mitte März durch die Bayerische Staatsregierung mit den bayerischen Bundestagsabgeordneten über die einzelnen Projekte in ihren jeweiligen Wahlkreisen auszutauschen.
Im Bereich der Bundesstraßen habe man im Landkreis Neumarkt seit 2005 unter anderem den teilweisen dreispurigen Ausbau der B 299 zwischen Pilsach und Kastl in die Tat umgesetzt sowie zwischen Neumarkt und Mühlhausen die langersehnte Ortsumfahrung von Sengenthal verwirklicht, bilanziert der Bundestagsabgeordnete bei seinem Gespräch mit Minister Ramsauer.
01.03.13
Präsentaton in Berching

Die Besucher im Gluck-Raum des Berchinger Rathaus
NEUMARKT. Wenige Wochen nach der Grundsatzentscheidung, dass es 2014 zum 300. Geburtsjahr von Christoph Willibald Gluck eine Briefmarke in Millionenauflage geben wird, besuchte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, MdB Hartmut Koschyk, die "Gluckstadt Berching".
Eingefädelt hatte die Visite Bundestagsabgeordneter Alois Karl. Mit dabei waren neben Bürgermeister Ludwig Eisenreich auch MdL Albert Füracker, der Präsident der internationalen Gluckgesellschaft Rudolf Eineder und die Vorsitzende des Freundeskreises Christoph Willibald Gluck, Ursula Lindl.
Zunächst erläuterte Staatssekretär Hartmut Koschyk im Gluckraum des Berchinger Rathaus, wie schwierig es gewesen sei, eine Mehrheit für die Gluck-Briefmarke zu finden. Jedes Jahr würden rund 800 bis 1000 Vorschläge eingereicht, von denen ein Programmbeirat dann 52 auswählen kann. Aktuell laufe ein Wettbewerb, wie diese Marke gestaltet werden soll.
Hier hakten Bürgermeister Eisenreich, MdB Karl, Ursula Lindl und Rudolf Eineder ein. Aus ihrer Sicht sei es wichtig, dass man den Menschen Gluck und seine Musik für möglichst viele Menschen erlebbar und erfahrbar mache. Deshalb baten sie Koschyk beim künstlerischen Beirat hinzuwirken, dass die Marke einen entsprechenden Wiedererkennungseffekt und Bezug zur Person Gluck haben sollte.
Anschließend überraschte Hartmut Koschyk die Anwesenden mit einem klaren Bekenntnis zu Berching für die Präsentation der Marke.
19.12.12