SPD Neumarkt
Gegen Halt in Woffenbach

Die komplette SPD-Stadtratsfraktion war nach Woffenbach gekommen.
NEUMARKT. Bei einer SPD-Versammlung in Woffenbach haben sich erneut viele Bürger gegen einen S-Bahn-Halt im Stadtteil ausgesprochen.
Die SPD-Stadtratsfraktion veranstaltete im Gasthaus Hiereth eine Infoveranstaltung unter dem Motto "Ihre Meinung ist gefragt"
Wie in der Sendung "jetzt red i " konnten die Bürger ihre Meinung sagen - was viele Bürger, nicht nur die Anwohner der Bahntrasse, auch nutzten.
Auch die SPD-Stadtratsfraktion sei - wie die betroffenen Bürger - bei der Bürgerversammlung in der Jurahalle im Mai bei der Vorstellung der neuen Haltestelle des S-Bahn-Halts überrascht gewesen, hieß es.
Stadtverwaltung und CSU seien wegen der anstehenden Bebauung des Flugplatzes weiterhin für die Errichtung einer S-Bahn-Stelle in Woffenbach. Sie würden erwarten, dass viele Anwohner dort ein- und aussteigen.
Im Oktober findet ein Gespräch des Oberbürgermeisters in München statt, daher sei die Meinung der Bürger jetzt wichtig, hieß es bei der Versammlung in Woffenbach.
Von den Bürgern wurden viele Punkte vorgebracht wobei überwiegend über den zu kleinen Platz, die nicht ausreichenden bemessenen Verkehrswege und die Lärmbelästigung mitten im Wohngebiet geklagt wurden.
Der S-Bahn-Halt Woffenbach sei ein Halt, "den nur einige wenige Politiker wollen", hieß es. Ein gemeinsamer Halt in der Mitte, der allen nur Vorteile brächte, sei durch ein Gutachten "schlecht gerechnet" worden.
Ein zentraler Halt auf Höhe des Münchner Rings hätte viele Vorteile, hieß es: kürzere Wege, bessere Parkmöglichkeiten, weniger Belästigung für die Anwohner, alle S-Bahnzüge halten und sicherlich als erwünschter Nebeneffekt, mehr Parkraum am "Neumarkter Hauptbahnhof".
Es wird nun eine Unterschriftenaktion gestartet, mit der eine S-Bahn-Haltestelle in Woffenbach verhindert werden soll.
20.09.07
Bushäuschen am Ärztehaus
NEUMARKT. Allmählich wird es auch bei der Kreis-SPD Ernst mit den Wahlkampf-Vorbereitungen.
Bei der letzten Sitzung des Kreisvorstands berichtete Barbara Schierl (Berching) von den durchweg positiven Erfahrunges ihres Ortsvereins mit einer neuen Form der Öffentlichkeitsarbeit. "Es kommt einfach mehr Information rüber, wenn man Themen originell und pfiffig aufbereitet", so Schierl . Auf Basis dieser Erfahrung wird ab der kommenden Woche eine Arbeitsgruppe konkrete Aktionen und Projekte auch für den gesamten Kreisverband ausarbeiten.
Zum wiederholten Mal wurde – nicht zuletzt von den Gewerkschaftern im Kreisvorstand – das Thema Mindestlohn angesprochen. "Wir am Bau haben da die besten Erfahrungen gemacht", so der DGB-Kreisvorsitzender Michael Meyer.
Die Kreisvorsitzende Carolin Braun unterstützte die Forderungen der Bundes-SPD nach einem Mindestlohn. Es müsse möglich sein, von einem Arbeitslohn leben zu können. Mit Erschrecken sehe man auch im Landkreis, dass immer mehr Arbeitnehmer in Niedriglohnsektoren eine Aufstockung ihres Lohnes von Hartz IV in Anspruch nehmen müssten, obwohl sie Vollzeit arbeiten. "Es ist ein Skandal, dass die CDU/CSU in Berlin sich sträubt, Mindestlöhne zu akzeptieren."
Der Kreisverband wird sich allerdings im Rahmen seiner Möglichkeiten vor Ort für Mindestlöhne engagieren. "Wir werden in Zukunft noch mehr darauf achten, dass wir vom Kreisverband da einkaufen, wo wenigstens Mindestlohn bezahlt wird. Wir appellieren an unsere Mitglieder, dies ebenso zu tun", hieß es in einer Pressemitteilung.
Dirk Lippmann (Pyrbaum) führte den Gedanken weiter: "Wir müssen auch bei den Städten, Gemeinden und anderen öffentlichen Einrichtungen dafür werben, dass sie das beherzigen. Löhne, von denen man nicht leben kann, schaden auf Dauer auch der ganzen Gesellschaft." Die Vertreter von
Ver.di warben in diesem Zusammenhang dafür, künftig wieder mehr durch die Deutsche Post zu versenden, weil die Post sich bekanntermaßen verpflichtet hat, nicht unter Mindestlohn zu bezahlen.
Die Pläne für ein Ärztehaus in der Regensburger Straße in Neumarkt sind nach den Worten von Landrats-Kandidat André Raszun (Seubersdorf) keineswegs nur eine Angelegenheit der Stadt Neumarkt. "Für die vielen Auswärtigen, die ja nach Neumarkt zum Arzt müssen, muss Einiges getan werden und auch für die vielen Neumarkter, die nicht so gut zu Fuß sind und nicht mit dem Auto kommen. Eine vernünftige Busanbindung mit einem richtigen Bushäuschen und einem Fußgängerüberweg ist das Mindeste, was zu leisten ist".
Auch eine vernünftige Wegweisung ab dem Bahnhof sein dringend erforderlich. Gemeinsam mit Lothar Heßlinger (Neumarkt) und dem SPD Ortsverein Neumarkt wird Radszun diese Sache weiter bearbeiten.
16.09.07
SPD grillt
NEUMARKT. Die Neumarkter SPD veranstaltet am Sonntag wieder ihr traditionelles Herbstgrillfest.
Es findet bei jedem Wetter im "Schwarzen Harrer-Stodl" statt. Beginn ist um 10 Uhr, Ende gegen 18 Uhr. Für Schmakerl vom Grill, selbstgebackenen Kuchen mit einer guten Tasse Kaffee, Wein aus unserer Partnerstadt Mistlbach und Neumarkter Bier sowie alkoholfreien Getränken zu fairen Preisen ist wieder bestens gesorgt. Ab 14 Uhr wird Livemusik für Unterhaltung sorgen. Für die Kinder steht wieder die Hüpfburg bereit.
12.09.07