Sicherlich ist die Entscheidung des Stadtrats, in Neumarkt die Gewerbesteuer zu senken werbewirksam für Neumarkt als Wirtschaftstandort.
Aber das ist lediglich ein unvollständiger Teilschritt in Richtung Ankurbelung der Wirtschaft. Teilschritt deshalb, weil die gesamte UPW und die Mehrheit der CSU im Stadtrat im weiteren Verlauf der Sitzung den FLitZ-Antrag auf schnellstmögliche Senkung der Gaspreise abgelehnt haben. In Neumarkt entlastet die Mehrheit im Rat zwar die Seite der Erzeuger und Dienstleister, nicht aber deren viele Kunden. Dabei sind gerade Letztere in ihrer Funktion als Einkäufer und Konsumenten nötig, damit es, wie jetzt so oft gewünscht, wieder aufwärts geht.
Um vernünftig zu wirtschaften bedarf es eines umfassenden Denkens und zwar in Zusammenhängen. Das vermisse ich nicht nur in dem vorgetragenen Fall bei der UPW und großen Teilen der CSU im Neumarkter Stadtrat.