Deining

Badeordnung erstellt


Der Gemeinderat legte eine Badeordnung fest

NEUMARKT. In Deining wurde in einer informellen Gemeinderatssitzung die Badeordnung für das neue Naturbad diskutiert und verabschiedet.

Nach der Besichtigung der Baustelle des gesamten Gremiums wurde im künftigen Lagerraum getagt. Neben der Erstellung der Badeordnung stand die Vorstellung der Jugendbefragung durch Sabine Niedermeier vom Institut Sozius und Kreisjugendpfleger Oliver Schmidt auf der Tagesordnung. In der Klausurtagung im Herbst wird über die weitere Vorgehensweise wegen der künftigen Jugendarbeit in der Gemeinde beraten.

Bei der Badeordnung wurden viele rechtliche Aspekte mit eingebunden. Aus den Verordnungen anderer Bäder wurde versucht, eine für alle Nutzer und vor allem für den Betreiber eine pragmatisch umzusetzende Badeordnung zu erstellen. So wurde als Öffnungszeit von 10 bis 20 Uhr festgelegt - bei Bedarf könne sich auch eine Frühschwimmergruppe etablieren.

Festgelegt wurde außerdem, dass in die Anlage keine Glasflaschen und vor allem Alkohol mitgebracht werden darf. Weiter wurde bestimmt, dass Kinder bis acht Jahren nur unter Aufsicht das Badegelände nutzen dürfen.

Die Eröffnung ist am 27. Juli und die Einweihung und offiziellen Übergabe am 10. August.
03.07.13

"Einmalige Situation"

NEUMARKT. Bürgermeister Scherer berichtete dem Deininger Gemeinderat aus Anlass der kürzlich stattgefundenen Haushaltssitzung des Zweckverbands zur Wasserversorgung Sengenthal–Deining über die aktuelle Situation zur Wasserversorgung im Gemeindegebiet.

Er verwies auf die einmalige Situation im Landkreis, wonach der Zweckverband nur für die Wassergewinnung und –speicherung zuständig ist und die beiden beteiligten Gemeinden für die komplette Wasserverteilung in ihrem Gemeindegebiet die Verantwortung tragen. So ist nicht nur die Unterhaltung der vorhandenen Verteilungsnetze Aufgabe der Gemeinden, sondern auch die Erweiterung des Netzes, die Erneuerung, Reparaturen und der Zähleraustausch.

Zum Versorgungsgebiet und zum Umfang der Versorgung sagte er, dass Deining mit rund 210.000 Kubikmetern verkaufter Wassermenge mit rund 60 Prozent beteiligt sei. Mit Ausnahme der Wasserversorgung Oberbuchfeld mit den Ortsteilen Oberbuchfeld, Rothenfels, Arzthofen, Siegenhofen, Unterbuchfeld und einem Teilbereich des Baugebiets Oberbuchfelder Weg und mit Ausnahme des Ortsteils Körndlhof, der vom Zweckverband zur Wasserversorgung der Berching-Ittelhofener Gruppe versorgt wird, sowie weniger Einzelgehöfte mit Eigenversorgungsanlagen wird das gesamte Gemeindegebiet mit Wasser vom Zweckverband Wasserversorgung Sengenthal–Deining beliefert.

Bei der Verwaltung des Zweckverbandes und der technischen Betreuung würden Synergieeffekte durch den Einsatz von Gemeindepersonal genutzt, so dass der Zweckverband seinen Wasserabgabepreis an die Gemeinden mit 0,63 Euro je Kubikmeter sehr günstig halten könne. Für die Wasserverteilung kommen 0,22 Euro je Kubikmeter und eine jährliche Grundgebühr von 45 Euro je Anschluss hinzu. Der Endpreis beträgt demnach 0,85 Euro je Kubikmeter.

Drei Brunnen zwischen Sengenthal und Greißelbach würden qualitativ hochwertiges, fast naturreines und unbelastetes sowie ausreichendes Wasser garantierten. Das Wasser bedarf nur einer geringen Aufbereitung; es muss lediglich entsäuert werden. Das Wasser der Anlage Oberbuchfeld ist zwar etwas härter, bedarf aber keinerlei Aufbereitung und wird wie von der Quelle gewonnen in das Leitungsnetz eingespeist.

Als nicht unwesentlichen finanziellen Aspekt für den Bürger nannte der Bürgermeister die Tatsache, dass die Gewinnungs- und Speicherungsanlagen der Wasserversorgungen Deining und Oberbuchfeld relativ neu und somit kein größerer Investitionsstau vorhanden sei. Lediglich die eine oder andere alte Leitung wäre auszuwechseln, wenn sich dies im Zuge von Straßenerneuerungen ergibt.

Die Gemeinde Deining nimmt am erweiterten Probebetrieb zur Einführung des Digitalfunks für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben teil und ist so auch für den Echtbetrieb des neuen Netzes gerüstet, der im zweiten Quartal 2015 einsetzen wird. Dazu werden unter Nutzung der staatlichen Förderung 32 Handsprechfunkgeräte und acht in Fahrzeugen installierte Geräte angeschafft.

Die Funkausrüstung der Feuerwehren werde dadurch deutlich verbessert. Bisher verfügt jede Ortsfeuerwehr mit Fahrzeug über ein im TSF installiertes Funkgerät. Die Gesamtausstattung liegt derzeit bei 17 Geräten.

Der Gemeinderat beschloss im Rahmen des erneuten Anhörungsverfahrens zur Gesamtfortschreibung des Landesentwicklungsprogramms Einwendungen zu dem Ziel „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ und zum „Anbindungsziel“.

Im Landesentwicklungsprogramm (LEP) sind die für die räumliche Ordnung und Entwicklung Bayerns wichtige Grundsätze und Ziele festgelegt. Vorrangiges Ziel ist die Erhaltung und Schaffung gleichwertiger Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen. Das LEP erfährt seit 2012 eine Gesamtfortschreibung. Nachdem der Fortschreibungsentwurf die verschiedenen Planungsstadien durchlaufen hat, erfolgt nun eine abschließende Anhörung.

Das Ziel „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“ gebietet, dass bei der Baulandausweisung vorrangig die Innenentwicklung im Rahmen der vorhandenen zusammenhängenden Bebauung zu nutzen ist und Ausnahmen von diesem Ziel nur unter der Voraussetzung fehlender Innenentwicklungspotenziale möglich sind.

Bürgermeister Scherer zeigte anhand der bisherigen Entwicklung des Ortsteils Deining mit 300 Neubauten auf, dass trotz der intensiv verfolgten Innenentwicklung die Ausweisung von Neubauland am Ortsrand unverzichtbar ist. Die restriktive Handhabung des im LEP definierten Ziels würde die Entfaltung der Gemeinde empfindlich behindern. Der Gemeinderat fordert deshalb, dass es einen dogmatischen Vorrang der Innenentwicklung nicht geben darf.

Das „Anbindungsziel“ war ein weiterer Kritikpunkt. Dieses Ziel hat vor allem bei der Schaffung von Gewerbegebieten Bedeutung. Wichtigste Aufgabe einer Gemeinde bei der Bauleitplanung ist es, die konkurrierende Nutzung sauber auseinanderzuhalten. Die strikte Umsetzung des Anbindungsgebotes würde es aber erforderlich machen, dass Gewerbegebiete im Anschluss von gewachsenen Siedlungsstrukturen ausgewiesen werden. Die Konflikte zwischen Wohn- und Gewerbebebauung, selbst wenn es sich um eingeschränkte Gewerbeausübung handelt, wären vorprogrammiert.

Natürlich darf eine Gewerbestandort nicht willkürlich „auf der grünen Wiese“ gewählt werden, hieß es im Deininger Gmeeinderat. Sinnvolle Entwicklungsachsen, zum Beispiel an Hauptverkehrsstraße, sollen jedoch machbar sein und an Stelle unumstößlicher Vorgaben in das pflichtgemäße Ermessen der Planer vor Ort gestellt werden.
26.06.13

Spende wird weitergeleitet


Ein Teil des total beschädigten Inventars vor der Schule in Niederalteich

NEUMARKT. Die Spenden anläßlich der Turnhallen-Einweihung in Deining werden an eine Schule weitergereicht, die Hochwasser-Opfer geworden ist.

Das teilte jetzt die Gemeinde mit. Zur Einweihung am 7. Juni in Deining habe man anstelle von Geschenken um eine Geldspende für die Schule in Deining gebeten. Jetzt möchte man diese Spendengelder einer betroffenen Schule im Landkreis Deggendorf übergeben.

Dazu sollen die bereits vorhandenen Spenden noch weiter aufgestockt werden, um den Wiederaufbau der Grund- und Teilhauptschule Abt Joscio in Niederalteich mit zu unterstützen. Spenden sind auf das Konto der Gemeinde Deining bei der Sparkasse (Konto-Nummer: 161 836; Stichwort: „Hochwasser – Zweifachturnhalle“) möglich.
20.06.13

Kläranlage besichtigt


Die Kinder besichtigten die Kläranlage in Deining

NEUMARKT. Die Schüler der vierten Klassen der Grundschule Deining besichtigten im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts die Kläranlage.

Begrüßt wurden sie von Bürgermeister Alois Scherer und Klärwärter Robert Semmler. Danach folgte die Führung durch das Kläranlagengebäude und die einzelnen Stationen der Kläranlage wurden besichtigt, wie die mechanische Reinigung, die Rechenanlage, der Sandfang und der Sandwäscher sowie die biologische Reinigung.

Anschließend wurden Proben entnommen und die Kinder konnten im Labor die Bakterien mit dem Mikroskop beobachten.
18.06.13


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23. Jahrgang