Deining
Deininger sammelten

Schon zum achten Male rief die Gemeinde Deining zum Umweltsammeltag auf
NEUMARKT. 23 Vereine und viele freiwillige Helfer sammelten in Deining den Müll von verantwortungslos handelnden Umweltsündern ein.
Alteisen, Sperrmüll und Plastik sowie Traktor- und Autoreifen wurden gefunden. Altreifen im Wald zu entsorgen scheint zur Gewohnheit zu werden, hieß es. Positiv war festzustellen, dass Flaschen und Dosen im Vergleich zu den letzten Sammlungen weniger wurden.
Neben zahlreichen Erwachsenen waren erneut viele Kinder und Jugendliche eifrig am Werk, die Landschaft wieder nachhaltig lebenswerter zu gestalten. Vor allem entlang von den Radwegen liege viel Müll, so ein Jugendlicher. Alle Radfahrer sollten ihr Umweltverhalten kritisch überdenken.
Die vom Entsorgungsunternehmen bereitgestellten Container waren nahezu alle voll. Unter der Leitung vom Wertstoffhofbeauftragten Herbert Schneider dauerte es nicht lange, den von den Beteiligten beispielhaft vorsortierten Müll in die Sammelbehältnisse zu befördern, so dass in den frühen Nachmittagsstunden alle angemeldeten Vereine ihre Aktion als erfolgreich beenden konnten.
Bürgermeister Alois Scherer dankte den fleißigen Sammlern für ihr großes Engagement und zeigte sich von dem Sammelergebnis, wie auch der Bauhofleiter Johann Mayer, überrascht. Als kleines Dankeschön erhält jeder am Umweltsammeltag teilnehmende Verein 50 Euro überwiesen.
15.04.13
Mitglieder geehrt

In Mittersthal wurden langjährige CSU-Mitglieder ausgezeichnet
NEUMARKT. Bei den Neuwahlen beim CSU-Ortsverband Mittersthal wurden die beiden Vorsitzenden Helmut Meier und Alfred Traub bestätigt.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden der frühere Bürgermeister Michael Meier und Bernhard Meyer und für 30 Jahre Mitgliedschaft Herbert Regnet geehrt.
Bürgermeister Alois Scherer referierte über die Arbeit der CSU im Allgemeinen und insbesondere über die Aktivitäten in der Gemeinde Deining aller acht CSU- und des JU-Ortsverbandes. Insgesamt sind in allen Verbänden knapp 200 Mitglieder organisiert. Außerdem berichtete er über die Investitionen in der Gemeinde
11.04.13
Führung bestätigt
NEUMARKT. Der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes, Bürgermeister Alois Scherer, konnte zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen zahlreiche Mitglieder im Feuerwehrhaus in Oberbuchfeld begrüßen.
Bei den Neuwahlen gab es nicht allzu viele Veränderungen. Die beiden Vorsitzenden, Bürgermeister Alois Scherer und Gemeinderatsmitglied Werner Fersch, wurden bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde als Schriftführer und Kassenwart Franz Fersch. Die Kasse prüfen wie in der Vergangenheit Erich Mößler und Franz Feichtmeier. Als Delegierte in die Kreisvertreterversammlung werden Alois Scherer und Werner Fersch entsandt.
Bürgermeister Alois Scherer berichtete von einem aktiven Jahr der in eine Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossenen acht Ortsverbände. Besonders hob Bürgermeister Alois Scherer die beiden großen politischen Frühschoppen bei den Kirchweihen in Deining und in Oberbuchfeld hervor.
Für die nächsten Jahre kommen arbeitsreiche Zeiten auf die Ortsverbände zu. Insgesamt vier Wahlen stehen von September 2013 bis Juni 2014 an. Besonderes Highlight werde sicherlich die Kommunalwahl am 16. März 2014 sein.
Der Kreisvorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU und Bürgermeister Horst Kratzer berichtete dann insbesondere über das Zusammenspiel zwischen der Landes- und der Kommunalpolitik. Besonders ging er auf die Schwierigkeiten mit den einzelnen Ministerien und den nachgeschalteten Behörden ein. Hier wünschten sich alle Kommunalpolitiker pragmatischere Lösungen.
09.04.13
Sicheres Pflaster
NEUMARKT. Deining sei einer der sichersten Orte im ganzen Landkreis Neumarkt, hieß es bei der Vorstellung der Kriminalstatistik im Gemeinderat.
Die Statistik weist für Deining mit 65 Taten - das sind 15 Delikte je 1000 Einwohner - erneut eines der besten Ergebnisse im Bereich der Neumarkter Polizei aus. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein leichter Rückgang um drei Taten zu verzeichnen. Das langfristige Mittel bis ins Jahr 2002 zurück liegt bei 16 Delikten je Einwohner. Der Durchschnitt im Bereich der Neumarkter Polizei liegt bei 32 Taten, der langfristige Durchschnitt bei 38 Fällen.
neumarktonline-Leser erfuhren diesee Zahlen bereits vor mehreren Wochen (
Bericht hier)
Bei der Gewaltkriminalität wurde ein Rückgang von fünf auf drei Taten registriert. Es handelt sich durchwegs um kleinere Vergehen. Neben diesen drei leichteren Fällen von Gewaltkriminalität wurden ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei politisch motivierte Taten, acht Sachbeschädigungen, 22 Diebstähle und acht Fälle von Straßenkriminalität registriert.
Schwerere Vergehen oder gar Verbrechen seien in Deining nicht vorgekommen, stellte Bürgermeister Scherer fest. Er verwies auf eine sehr hohe Aufklärungsquote von zwei Dritteln. Dies zeuge von einer ausgezeichnete Polizeiarbeit und signalisiere, dass sich kriminelles Verhalten nicht lohne.
Trotz der geringen Kriminalitätsrate in der Gemeinde mahnte der Bürgermeister zur weiteren Wachsamkeit. Eine besondere Verantwortung sieht der Bürgermeister bei den Vereinen, deren präventives Wirken für ein anständiges Miteinander der Jugendlichen auch in Zukunft nicht nachlassen darf.
Die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik zeigen einen Anstieg der Unfälle von 115 auf 131. Die Unfälle mit Personenschäden sind jedoch erfreulicherweise von 19 auf 11 zurückgegangen. Rund dreiviertel der Unfälle sind Kleinunfälle mit geringen Blechschäden.
Danach berichtete Bürgermeister Alois Scherer über die Ergebnisse der Bürgerversammlungen. Die meisten Anregungen sind zwischenzeitlich – meist durch Bauhofeinsätze – umgesetzt und erledigt oder die Durchführung der Arbeiten ist schon in die Wege geleitet.
Auf die Anfrage in der Bürgerversammlung in Großalfalterbach nach möglichen Windkraftstandorten in der Nachbargemeinde eingehend, berichtete der Bürgermeister über das mittlerweile von Seubersdorf eingeleitete Auslegungsverfahren zur dortigen Konzentrationsplanung Windkraftnutzung. Demnach ist zwischen Göschberg und Schauerberg, etwa einen Kilometer östlich von Körndlhof, ein möglicher Windkraftstandort vorgesehen. Die Gemeinde und die Ortsgemeinschaft von Körndlhof haben Bedenken gegen diesen Standort angemeldet. Die Planungshoheit liegt jedoch bei der Nachbargemeinde.
In Fortführung der 2008 beschlossenen Erneuerungskonzepts sprach sich der Gemeinderat für die Beschaffung eines neuen Tragkraftspritzenfahrzeugs für die Feuerwehr in Waltersberg aus. Das seit 1972 in Dienst stehende Fahrzeug ist das älteste TSF der Gemeinde. Dank des Einsatzes der Gerätewarte ist das Fahrzeug zwar noch gut in Schuss, Getriebe, Motor und Achsen lassen jedoch altersbedingt nach, so dass die Feuerwehr Waltersberg die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs beantragt hat.
Die Beschaffung erfolgt nach den gleichen Vorgaben wie der Kauf der neuen Fahrzeuge in Mittersthal und Döllwang. Als spezielles Auswahlkriterium gilt, dass das zulässige Gesamtgewicht nicht mehr als 3,5 Tonnen betragen darf, da ansonsten jüngere Führerscheininhaber der Klasse B das Fahrzeug nicht mehr fahren dürften. Bei der Finanzierung übernimmt die Gemeinde 40.000 Euro, die sich aus dem Staatszuschuss und einem festen Gemeindeanteil zusammensetzen, der um etwaige Preiserhöhungen, die seit 2008 eingetreten sind, angepasst werden kann. Die von der Feuerwehr darüber hinaus Wunschausstattung von schätzungsweise 5000 Euro geht zu deren Lasten.
27.03.13