Nürnberg. Am Freitagnachmittag ereignete sich in Großreuth ein tödlicher Betriebsunfall bei dem ein 25jähriger Arbeiter starb.
Der Arbeiter war gegen 11 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache auf der im Rohbau befindlichen Baustelle über drei bis vier Stockwerke abgestürzt und schwer verletzt auf dem Boden aufgekommen.
Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes begannen sofort mit der Verletztenversorgung. Nach einer komplizierten Bergung des Schwerverletzten wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort auf.
Erlangen. Im Fall eines bewaffneten Raubüberfalls auf eine Frau am Dienstagabend (wir berichteten) wurde jetzt ein 17jähriger Tatverdächtigen festgenommen.
Gegen 21.30 Uhr ging die Frau zu Fuß von der Schwabachanlage kommend die Döderleinstraße entlang. Zu Beginn der Döderleinstraße wurde sie unvermittelt von einem unbekannten Mann von hinten angegriffen. Der Unbekannte raubte mit vorgehaltenem Messer die Handtasche der Frau und flüchtete zu Fuß in Richtung Papellierweg. Die Frau blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Das zuständige Fachkommissariat der Erlanger Kriminalpolizei führte die weiteren Ermittlungen zur Aufklärung der Tat. Nach Zeugenhinweisen konnte ein 17jähriger Jugendlicher als Tatverdächtiger identifiziert werden. Im Zuge der weiteren kriminalpolizeilichen Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht nach dem Abgleich der am Tatort gesicherter DNA-Spuren.
Der Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl. Am Freitagmorgen gelang es schließlich Beamten der Kriminalpolizei den jungen Mann festzunehmen.
Nürnberg. Am späten Dienstagabend ereignete sich in der Nürnberger Südstadt ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 56jähriger Fußgänger getötet wurde.
Nach bisherigen Erkenntnissen überquerte der Mann gegen 23.30 Uhr die Landgrabenstraße von der Bönerstraße kommend in Richtung Alexanderstraße. Eine Autofahrerin, die auf dem rechten Fahrstreifen fuhr, blieb stehen, um den Fußgänger queren zu lassen.
Zeitgleich fuhr ein 25jähriger Mercedesfahrer auf der Landgrabenstraße in Richtung Wölckernstraße. Als der Mercedes an dem wartenden Auto links vorbeifuhr, lief der Fußgänger auf die Fahrbahn.
Der Mercedes erfasste den Fußgänger, der durch den Aufprall so schwere Verletzungen erlitt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Fahrer des Mercedes erlitt einen Schock und wurde durch Mitarbeiter des Krisendienstes betreut.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Gutachter hinzugezogen, derbei der Rekonstruktion des Unfallgeschehens helfen soll.
Nürnberg. Eine Ruhestörung sorgte am frühen Sonntagmorgen für einen großen Polizeieinsatz in der Nürnberger Innenstadt. Die Polizisten wurden dabei erheblich bedrängt.
Zeugen riefen gegen 1.45 Uhr die Polizei und teilten eine lautstarke Party in einem Mehrparteienhaus im Betzengäßchen mit. Bereits beim Betreten des Anwesens nahm die Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine erhebliche Geräuschkulisse wahr. Vor Ort trafen die Beamten auf etwa 20 Personen, die lautstark feierten. Sie wurden zunächst zur Ruhe ermahnt.
Da sich die Situation nach etwa zehn Minuten nicht beruhigt hatte, fuhr die Streife erneut zum Einsatzort. Die Feiernden wurden aufgefordert, die Party zu beenden. Daraufhin reagierten die Personen sofort hoch aggressiv. Die beiden Polizeibeamten wurden umringt und bedrängt. Auch die Androhung von unmittelbarem Zwang mittels Schlagstock und Pfefferspray beeindruckte die Personen nicht.
Zwei weitere Unterstützungsstreifen konnten ebenfalls nicht zur Beruhigung der Situation beitragen, woraufhin weitere starke Unterstützungkräfte hinzugezogen werden mussten.
Erst nachdem ein Großaufgebot der Nürnberger Polizei, darunter auch Kräfte des Unterstützungskommandos, Diensthundeführer und zivile Beamte, hinzugezogen waren konnte eine Identitätsfestellung der etwa 20 Personen durchgeführt werden, die sich mittlerweile vor dem Anwesen befanden. Anschließend erteilten die Beamten mehrere Platzverweise, die teilweise nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden konnten.
Die Party-Gäste warfen den Polizeibeamten während der gesamten Sachbearbeitung auch fremdenfeindliche Motive vor. Außerdem wurden die Polizisten fortwährend bedrängt und gefilmt. Zwei Männer, die sich überhaupt nicht beruhigen ließen, wurden in Gewahrsam genommen. Erst danach beruhigte sich die Situation vor Ort.