Fürth. Unbekannte Täter haben eine Brücke in Fürth mit einem Hakenkreuz beschmiert. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
Mitarbeitern des Tiefbauamts Fürth fielen am Sonntagmittag Graffiti-Schmierereien an der Brücke der Würzburger Straße über den Scherbsgraben auf.
Unbekannte hatten die Brücke unter anderem mit einem Hakenkreuz beschmiert. Die Mitarbeiter haben die Schmierereien der Fürther Polizei gemeldet und die Entfernung veranlasst. Seit wann die Brücke bereits beschmiert war, ist nicht bekannt.
Das Fachkommissariat Staatsschutz der Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sollen sich unter Telefon 0911/2112-3333 an den Kriminaldauerdienst Mittelfranken wenden.
Nürnberg. Am Sonntag-Nachmittag forderte ein unbekannter Mann einen 13jährigen Jungen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis auf, Bargeld und Handy auszuhändigen. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam, schlug der Täter zu.
Gegen 14.30 Uhr wurde der Junge in der Großweidenmühlstraße von dem unbekannten Mann aufgefordert, ihm sein Bargeld und Handy auszuhändigen. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, schlug er das Kind. Anschließend entfernte sich der Mann ohne Beute gemacht zu haben in unbekannte Richtung. Der Junge blieb bei dem Vorfall glücklicherweise unverletzt.
Beschreibung des Täters:
zwischen 20 und 30 Jahre alt, etwa 185 Zentimeter groß und schlank. Er trug einen Drei-Tage-Bart und hatte eine Fellmütze auf
Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Nürnberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise zum Täter geben können, sollen sich beim Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter Telefon0911/2112-3333 melden.
Roth. Am Sonntagmittag kam es zu einem Wohnungsbrand in Roth. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache sind aufgenommen.
Kurz nach 12.30 Uhr bemerkte der 27jährige Bewohner einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses im Nibelungenring in Rothaurauch einen Brand auf seinem Balkon und verständigte die Feuerwehr.
Das Feuer breitete sich sehr schnell aus, so dass bis zum Eintreffen der Feuerwehr die Flammen bereits auf die Wohnung und den Dachstuhl des Hauses übergriffen.
Die Feuerwehr bekam den Brand rasch unter Kontrolle und konnte ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindern. Alle Bewohner konnten ihre Wohnungen unverletzt verlassen. Die Wohnung im zweiten Stock brannte vollständig aus und ist nicht mehr bewohnbar. Der Balkon einer darunterliegenden Wohnung wurde ebenfalls beschädigt.
Nach ersten Schätzungen entstand ein Schaden in Höhe von rund 200.000 Euro.
Der Kriminaldauerdienst übernahm die ersten Ermittlungen vor Ort und übergab den Brandort an das Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei. Die Brandermittler suchen nun die Ursache für den Ausbruch des Brandes.
Feucht. Am Donnerstagabend kam es zu einem Polizeieinsatz in einer Arztpraxis in Feucht. Ein Mann wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Gegen 18 Uhr wurde der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mitgeteilt, dass sich in einer Arztpraxis in der Schwabacher Straße ein Mann aufhalten soll, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand.
Da der Mann zudem äußerte, dass er möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert sei, waren die alarmierten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Altdorf zur Durchführung des Einsatzes vorsorglich zur Eigensicherung mit Infektionsschutzausstattung bekleidet.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und wegen des psychischen Ausnahmezustands in die Obhut einer Fachklinik übergeben. Ein Test bezüglich der möglichen Coronavirus-Infektion wurde durch eine Ärztin durchgeführt. Das Testergebnis steht noch aus.