Nürnberg. Am Donnerstagmorgen kam es in der Sebalder Altstadt zu einem Wohnungsbrand in einem Wohnhaus.
Gegen 8.20 Uhr wurde der Alarm ausgelöst. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Die Berufsfeuerwehr Nürnberg übernahm sofort die Brandbekämpfung.
Wie sich herausstellte, war das Feuer aus bislang unbekannter Ursache in einer Wohnung im zweiten Stock ausgebrochen. Die Bewohner hatten das Haus bereits zuvor verlassen.
Durch das Feuer wurde auch das angrenzende Anwesen in Mitleidenschaft gezogen. Zur Lokalisierung des Brandherdes unterstützte ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera die Einsatzkräfte der Feuerwehr.
In der Albrecht-Dürer-Straße sowie in der Bergstraße wurde von Einsatzkräften der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte sowie der Verkehrspolizei Nürnberg der Durchgangsverkehr gesperrt und umgeleitet.
Die Brandermittler der Nürnberger Kriminalpolizei übernahmen noch vor Ort die Ermittlungen hinsichtlich der noch unbekannten Brandursache. Über die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nichts bekannt.
Ansbach. Am Dienstagmorgen kam es zu einem Messerangriff auf einen Gerichtsvollzieher. Der Täter flüchtete, jedoch konnte am Mittwoch-Morgen ein 33jähriger Tatverdächtiger festgenommen werden.
Bereits unmittelbar nach der Tat in einem Büro in der Fischerstraße hatte ein Großaufgebot der Polizei im Stadtgebiet Ansbach und Umgebung intensiv nach dem geflüchteten Messerangreifer gefahndet. Es folgten die gezielte Überprüfung von Anlaufpunkten sowie die bundesweite Ausschreibung im Fahndungssystem der deutschen Polizeibehörden.
Am Mittwoch-Morgen konnte eine Polizeistreife den gesuchten Mann in Rothenburg ob der Tauber festnehmen. Der 33jährige Tatverdächtige wurde inzwischen an die Ermittler der Ansbacher Mordkommission überstellt.
Nähere Einzelheiten zu dem Messerangriff und die Festnahme des Tatverdächtigen sind noch nciht bekannt. Die Kripo plant am Donnerstag eine Pressekonferenz.
Roth. Seit Montagnachmittag wird die 79jährige A. H. aus Schwanstetten vermisst.
Die Frau verließ gegen 15 Uhr die Wohnung in Schwanstetten. Seitdem ist ihr Aufenthaltsort unbekannt. Sie könnte wegen ihres Gesundheitszustandes orientierungslos sein und sich in hilfloser Lage befinden.
Die Polizeiinspektion Roth hat bereits umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach der Frau eingeleitet.
Beschreibung:
etwa 170 Zentimeter groß, kräftig, scheinbares Alter 60, dunkelbraune leicht gelockte Haare, bekleidet mit einer braunen hüftlangen Synthetik-Pelzjacke, schwarzen Halbschuhen, sie trägt eine Brille und führte eine braune Handtasche mit sich
Die Frau ist gut zu Fuß und möglicherweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.
Hinweise nehmen die Polizeiinspektion Roth unter Telefon 09171/9744-0 oder jede andere Polizeidienststelle und der Polizeinotruf 110 entgegen.
Aktualisierung: Die Frau wurde zwischenzeitlich wohlbehalten angetroffen.
Mittelfranken. Seit 2017 kam es in Mittelfranken immer wieder zu Sabotageaktionen an Maishäckslern mit zum Teil sehr hohem Sachschaden. Die intensiv geführten Ermittlungen der Polizeiinspektion Neustadt a. d. Aisch führten nun in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zu einer ersten Fallklärung.
Aktuell stehen drei Männer in dringendem Tatverdacht, für die Sabotageaktionen verantwortlich zu sein.
Nachdem es in Mittelfranken im Jahr 2017 zu drei Fällen mit einem Sachschaden in Höhe von rund 82.000 Euro, 2018 zu acht Fällen mit einem Sachschaden von rund 116.000 Euro und 2019 zu dreizehn Fällen sn zehn Tatorten mit einem Sachschaden nach derzeitigem Kenntnisstand im fünfstelligen Bereich gekommen war, wurde eine kleine Ermittlungsgruppe „AG Mais“ gegründet.
Der vergleichsweise geringere Schaden im letzten Jahr ist auf das zwischenzeitlich sehr umsichtige Verhalten der Landwirte zurückzuführen, so dass es in einem Großteil der Fälle in Mittelfranken bei erfolglosen Versuchen blieb.
Um einen möglichst hohen Schaden an den Mais- oder Heuerntemaschinen zu erzeugen, zersägten die zunächst unbekannten Täter Eisenstangen, umwickelten diese zur Tarnung mit diversen Gummistücken oder Klebeband und postierten sie mittels Holzstangen zwischen den Maisstauden.
Umfangreiche Zeugenbefragungen und Tatortbesichtigungen lieferten schließlich Hinweise auf drei Männer im Alter zwischen 56 und 66 Jahren.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter entsprechende Durchsuchungsbeschlüsse für die Anwesen der Tatverdächtigen. Dabei konnte weiteres belastendes Beweismaterial gefunden werden, das den Tatverdacht gegen die drei Beschuldigten erhärtete.
Sie äußerten sich bislang nicht zu den Tatvorwürfen. Sie wurden nach erfolgter Sachbehandlung wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.