Nürnberg. Ein Bewohner einer Nürnberger Gemeinschaftsunterkunft verletzte einen Mann mit einem Kerzenständer. Bei der Festnahme beleidigte und bespuckte er Polizeibeamte.
Gegen 5 Uhr teilte ein Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft im Nürnberger Stadtteil St. Peter mit, dass die Polizei wegen eines heftigen Streits benötigt werde.
Die alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost entdeckten einen 31jährigen Mann, dem offenbar von einem ebenfalls vor Ort angetroffenen 19jährigen Bewohner mit einem Kerzenständer aus Metall mehrmals auf den Kopf geschlagen wurde. Der 31jährige Mann wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gefahren.
Der 19jährige mutmaßliche Täter zeigte sich äußerst aggressiv, beleidigte die Beamten mit unflätigen Kraftausdrücken und bespuckte sie. Außerdem versuchte er sich mit Gewalt der Festnahme zu entziehen, so dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Nürnberg. Am Freitag um 17.30 Uhr eröffnet das Nürnberger Christkind mit dem Prolog den berühmten Christkindlesmarkt auf dem Hauptmarkt.
Wie in den zurückliegenden Jahren werden bis zum Heiligen Abend über zwei Millionen Besucher aus der ganzen Welt erwartet. Allein am Eröffnungstag wird mit bis zu 20.000 Besuchern gerechnet.
Nach wie vor ist die allgemeine Sicherheitslage in Deutschland maßgeblich von einer hohen abstrakten Gefährdung durch den islamistischen Terrorismus geprägt. Aktuell liegen dem Bundeskriminalamt aber keine Erkenntnisse oder Hinweise vor, aus denen sich eine konkrete Gefährdung für Weihnachtsmärkte in Deutschland ableiten lässt.
Gleichwohl wird die Nürnberger Polizei mit Unterstützungskräften der Bereitschaftspolizei – auch zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls – eine deutlich hohe Präsenz mit uniformierten und zivilen Einsatzkräften am Christkindlesmarkt, in der Fußgängerzone, im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und an den Zugängen zum Christkindlesmarkt zeigen.
Zur Sicherheit aller muss stichprobenartig auch mit Taschenkontrollen gerechnet werden.
"Langfinger" nutzen immer wieder große Menschenansammlungen in Innenstädten, um in einem unbeobachteten Moment die Geldbörse zu entwenden. Deshalb bittet die Polizei diese Hinweise zu beachten:
Handtaschen geschlossen und eng am Körper tragen
Geld und persönliche Papiere nicht in den Rucksack packen
Zahlungsmittel in verschließbaren Innentaschen der Kleidung aufbewahren
Seien Sie misstrauisch, wenn Fremde Sie unbeabsichtigt anrempeln, Ihre Kleidung beschmutzen oder Sie auf der Straße bitten, Geld zu wechseln
Sollten Sie dennoch Opfer eines Diebstahls werden, veranlassen Sie bitte sofort die Sperre Ihrer Kreditkarten und wenden Sie sich an die Polizei
Hersbruck.Wie berichtet kam es am 17.November zu einem tödlichen Zimmerbrand in einer betreuten Wohngruppe in Hersbruck. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei Schwabach gegen einen Angestellten der Wohneinrichtung.
Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten im Rahmen der Löscharbeiten eine 65jährige Bewohnerin leblos aus der vom Feuer betroffenen Wohnung geborgen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Eine Obduktion der Verstorbenen bestätigte, dass sie durch den Brand ums Leben kam.
Abschließende Ergebnisse zur Brandursache stehen weiterhin aus. Derzeit befindet sich ein medizinisches Sauerstoffgerät, das die 65jährige Frau benutzte, zur Untersuchung beim Bayerischen Landeskriminalamt.
Unabhängig davon richten sich die Ermittlungen der Kriminalpolizei derzeit gegen einen 51jährigen Angestellten der Wohneinrichtung. Nach aktuellen Erkenntnissen gehen die Beamten des Fachkommissariats davon aus, dass der verantwortliche Betreuer sich am Tag des Brandes nicht an die vorgesehenen Abläufe der in diesem Fall erforderlichen Rettungskette gehalten hat.
Nürnberg. Im Rahmen eines Fußballspiels zweier A-Jugend-Mannschaften kam es am Samstag zu körperlichen Auseinandersetzungen auf und neben dem Platz. Dabei wurde ein Spieler schwer verletzt.
Gegen 19 Uhr erhielt auf dem Sportplatz in der Straßburger Straße ein Spieler der Heimmannschaft einen Platzverweis, woraufhin er das Spielfeld nicht sofort verließ. Aus vorerst verbalen Streitigkeiten entwickelten sich Tätlichkeiten zwischen mehreren Personen.
Nach bisherigen Erkenntnissen erlitt ein 16jähriger Spieler durch einen Faustschlag eine schwere Gesichtsverletzung. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wo er stationär aufgenommen wurde.
Zudem sollen weitere Personen ebenfalls verletzt worden sein.
Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten ein.