Nürnberg und Mittelfranken

Kinderpornos entdeckt

Schwabach. Bereits in der letzten Woche vollzog die Schwabacher Kriminalpolizei in enger Abstimmung mit dem bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg angesiedelten Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornographie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Inhalte insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse.

Die Polizei stellte umfangreiches Beweismaterial sicher.

Die Kripo ermittelt derzeit in enger Abstimmung mit dem ZKI gegen verschiedene Personen wegen des Verdachts des Verbreitens kinderpornographischer Inhalte. Die Hinweise auf die Tatverdächtigen stammen von Internetprovidern, die die Verbreitung von Kinderpornografie-Dateien an die US-Organisation „National Center for Missing and Exploited Children“ (NCMEC) melden müssen, die wiederum deutsche Strafverfolgungsbehörden informiert.


In diesem Zusammenhang wurden an zwei Tagen insgesamt 18 Durchsuchungsbeschlüsse vollzogen. Diese führten zum Auffinden und zur Sicherstellung einer Vielzahl von Beweismitteln in Form elektronischer Datenträger.

Das Alter der Tatverdächtigen liegt zwischen 17 und 71 Jahren. Fast alle Tatverdächtigen waren nach Konfrontation mit dem Tatvorwurf sofort geständig.
22.11.23
neumarktonline: Kinderpornos entdeckt

Arbeiter starb

Erlangen. Am Freitagnachmittag ereignete sich ein folgenschwerer Betriebsunfall während Kanalrohrarbeiten in Heroldsberg. Ein 45jähriger Mann wurde hidabeierbei so sehr verletzt, dass er noch an der Unglücksstelle starb.

Gegen 13 Uhr war eine Firma mit Kanalrohrarbeiten am Simmelberger Weg in Heroldsberg beschäftigt. Ein 45jähriger Mann stieg dazu in den etwa drei Meter tiefen Graben um Arbeiten auszuführen.


Aus noch nicht geklärter Ursache löste sich das umliegende Erdreich und verschüttete den Mann. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Verschütteten zeitnah lokalisieren und notärztlich versorgen.

Der Mann wurde durch das Geschehen jedoch so schwer verletzt, dass er noch an der Unglücksstelle starb.

Die Erlangener Kripo hat die Ermittlungen zur Klärung des Geschehens noch vor Ort aufgenommen.
17.11.23
neumarktonline: Arbeiter starb

Motorradfahrer starb

Wendelstein. Am Montagmorgen verunglückte ein Motorradfahrer am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd tödlich. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Der 51jährige Mann fuhr gegen 9.25 Uhr von der Autobahn A 73 aus Richtung Bamberg kommend am Autobahnkreuz Nürnberg-Süd auf die Überleitung zur A 6 in Richtung Heilbronn. In der langgezogenen Rechtskurve verlor der Mann aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb.


Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth werden die Beamten zur Klärung der genauen Unfallursache von einem Gutachter unterstützt. Die Überleitung zur A6 war für die Dauer der Unfallaufnahme voll gesperrt.
13.11.23
neumarktonline: Motorradfahrer starb

Feuerlöscher geworfen

Nürnberg. Am Donnerstagabend warfen Unbekannte einen Feuerlöscher aus einem Hochhaus in Nürnberg-Langwasser und verfehlten nur knapp eine auf dem Gehweg fahrende Rollstuhlfahrerin. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 18.15 Uhr teilte ein Zeuge der Einsatzzentrale mit, dass soeben einen Feuerlöscher aus einem Hochhaus in der Wettersteinstraße geflogen war. Der Feuerlöscher schlug direkt vor dem Eingang eines Textil-Discounters auf dem Gehweg auf.

An der Aufprallstelle befand sich zu diesem Zeitpunkt eine Rollstuhlfahrerin. Der Feuerlöscher verfehlte die Frau nur um etwa zwei Meter.


Ermittlungen durch die Polizei vor Ort ergaben bislang, dass aus zwei Hochhäusern im betreffenden Bereich Feuerlöscher fehlen. Aus welchem Stockwerk der Gegenstand geworfen wurde, ist bislang noch unbekannt. Fest steht weiterhin, dass den Tätern bewusst gewesen sein muss, dass sich vor der Passage zu den Ladenöffnungszeiten Menschen befinden könnten.

Deshalb werden die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts geführt.

Bereits am letzten Montag war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Dabei warfen Unbekannte gegen 8 Uhr Uhr drei Feuerlöscher aus dem 20. Stock eines Hochhauses „Neuselsbrunn“. auf eine Wiese. Verletzt wurde niemand.

Die Beamten der Kriminalpolizei bitten um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
10.11.23
neumarktonline: Feuerlöscher geworfen

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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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