Nürnberg und Mittelfranken

Stau verursacht

Nürnberg. Am Dienstagnachmittag musste die autobahn A 73 wegen einer psychisch auffälligen Frau kurzfristig gesperrt werden.

Gegen 14.15 Uhr verständigte ein Zeuge über Notruf die Polizei und meldete eine Frau, die während der Fahrt aus ihrem Fahrzeug spuckte und lautstark andere Verkehrsteilnehmer anpöbelte und bedrohte.

Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-West versuchten daraufhin, die Frau, die in Richtung Erlangen auf dem Frankenschnellweg fuhr, anzuhalten und einer Kontrolle zu unterziehen. Da die 62jährige Frau den Weisungen zur Anhaltung keine Folge leistete, mussten die eingesetzten Kräfte den Verkehr herunterbremsen und die Fahrzeugführerin zum Anhalten bringen, was erst zwischen den Anschlussstellen Steinach und Eltersdorf gelang.


Die Beamten mussten die Frau dann aus dem Fahrzeug holen, da sie sich weigerte auszusteigen. Dazu musste die Autobahn in Fahrtrichtung Erlangen kurzfristig gesperrt werden.

Die Fahrerin befand sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation. Daher nahmen die Polizeibeamten sie in Gewahrsam. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde sie wieder entlassen.

Gegen 22 Uhr griffen Polizisten die Frau allerdings im Bahnhofsbereich wieder auf, weil sie sich nur auf allen vieren fortbewegte. Da sich die Dame den Anweisungen der Beamten erneut widersetzte und durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machte, wurde sie erneut in Gewahrsam genommen.
14.06.23
neumarktonline: Stau verursacht

Tortur für Tiere

Lauf. Beamte der Verkehrspolizei Feucht und der Autobahnpolizeistation Parsberg stoppten am Dienstag in den frühen Morgenstunden im Bereich Lauf einen Tiertransporter.

Der Sattelzug war mit 160 Zuchtkälbern beladen und auf dem Weg von Baden-Württemberg an die Ostsee. Die durchschnittlich sechs Wochen jungen Tiere hätten maximal acht Stunden transportiert werden dürfen, was jedoch wegen der langen Wegstrecke und den Lade- und Entladezeiten tatsächlich erheblich mehr Zeit in Anspruch genommen hätte.

Die Rufbereitschaft des zuständigen Veterinäramts ordnete die sofortige Umkehr des Transports zum 120 Kilometer entfernten Beladeort an. Den 34jährigen Fahrer und dessen Chef erwartet nun eine Anzeige wegen der Zuwiderhandlung gegen das Tiertransportrecht und ein entsprechendes Bußgeld.


In den Abendstunden des gleichen Tages wurde ein Ferkeltransport kontrolliert. Der war mit 625 Spanferkeln beladen und auf dem Weg von Leipzig nach Baden-Württemberg. Bei der Kontrolle im Bereich Nürnberg konnte der Fahrer nicht alle erforderlichen Papiere vorzeigen. Bei der Überprüfung der Ladefläche wurde ein verendetes Ferkel entdeckt, das unter einer Absperrtrennwand eingeklemmt war. Den Fahrer dieses Transports erwartet ebenfalls eine Anzeige nach der Tierschutztransportverordnung
07.06.23
neumarktonline: Tortur für Tiere

Lager in Flammen

Fürth. Am Montagnachmittag kam es in der Fürther Südstadt zum Brand gewerblich genutzter Lagerräume. Menschen wurden nicht verletzt.

Gegen 14.45 Uhr war der Fürther Feuerwehr der Brand im rückwärtigen Hof eines Gebäudes in der Schwabacher Straße gemeldet worden. In den Lagerräumen, in denen von einem Gewerbebetrieb unter anderem Lacke aufbewahrt wurden, war aus noch ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.


Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Fürth brachten die Flammen zügig unter Kontrolle, mussten im Zuge der Löscharbeiten jedoch auch das Dach des Lagers öffnen, um die unter der Eindeckung befindlichen Glutnester abzulöschen. Unterdessen hatten Polizeistreifen die unmittelbar angrenzenden Wohngebäude vorsorglich evakuiert.

Für die Dauer der Lösch- und Räumarbeiten musste die Schwabacher Straße zwischen den Einmündungen zur Salzstraße sowie der Herrnstraße in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Erst gegen 18 Uhr konnte die Polizei die Fahrbahn in dem betroffenen Bereich wieder für den Verkehr freigeben.

Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Eurobereich bewegen. Die Ursache des Brandes blieb zunächst unklar.
24.05.23
neumarktonline: Lager in Flammen

Von Stein getroffen

Nürnberg. Ein 14jähriges Mädchen wurde bereits am 11. Mai in der Nürnberger Südstadt von einem schweren Stein am Kopf getroffen. Jetzt konnte ein Verdächtiger festgenommen werden.

Die Jugendliche und ihre Begleiterin liefen gegen 15.30 Uhr die Rampe des U-Bahn-Abgangs „Maffeiplatz“ hinab. Als die beiden Jugendlichen am unteren Ende der Rampe angekommen waren, wurde das 14jährige Mädchen von einem massiven Stein getroffen. Glücklicherweise verletzte der Stein die Jugendliche nicht lebensgefährlich.

Erste Feststellungen ergaben, dass der Stein von einem zunächst Unbekannten geworfen wurde. Wegen der potentiell lebensgefährlichen Handlung übernahm die Mordkommission der Kriminalpolizei Nürnberg die weiteren Ermittlungen.


Inzwischen meldete sich eine Passantin bei der Polizei und teilte mit, soeben im Bereich des U-Bahn-Abgangs „Maffeiplatz“ einen Jugendlichen angetroffen zu haben, der einen massiven Stein in der Hand hielt. Als sie ihn auf sein Verhalten ansprach, warf der Jugendliche den Stein in einen Mülleimer und entfernte sich.

Dank der Beobachtungen der Passantin gelang es den Ermittlern der Nürnberger Kriminalpolizei, einen 16jährigen Tatverdächtigen zu identifizieren. Im weiteren Verlauf nahmen die Beamten den Jugendlichen fest und brachten ihn in einer Fachklinik unter. Er muss sich wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts strafrechtlich verantworten.
15.05.23
neumarktonline: Von Stein getroffen

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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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