Nürnberg und Mittelfranken
Nürnberg. Bereits am Donnerstag vor zwei Wochen wurde ein 36jähriger Mann im Waldbereich um das Nürnberger Stadion lebensgefährlich verletzt gefunden. Die Kriminalpolizei schließt Fremdverschulden nicht aus und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise.
Eine Zeugin fand den Mann gegen 15.45 Uhr in der Hans-Kalb-Straße. Er wies starke Verletzungen auf, war bei Bewusstsein, jedoch nicht ansprechbar und desorientiert.
Der 36jährige Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht und noch am selben Tag operiert. Mittlerweile besteht keine Lebensgefahr mehr.
Der Mann gab inzwischen an, er wäre am Max-Morlock-Stadion von drei unbekannten Männern nach einer verbalen Streitigkeit geschlagen worden. Eine nähere Beschreibung der Unbekannten ist nicht bekannt.
Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet um Hinweise unter Telefon 0911/2112-3333.
28.01.22
neumarktonline: Schwer verletzt gefunden
Nürnberg. Weil sie zu laut waren, dem Alkohol zugesprachen und sich nicht von ihren Handys trennen konnten, wurden zwei Damen am Montagabend aus einem Freizeitbad verwiesen. Gegen eine der Frauen musste „unmittelbarer Zwang“ angewandt werden.
Am Montagabend besuchten zwei 39 udn 40 Jahre alte Frauen den Saunabereich in einem Freizeitbad in der Albertus-Magnus-Straße. Andere Gäste fühlten sich durch die lautstarke Kommunikation der Frauen gestört. Auch die mehrfache Aufforderung eines Angestellten, sich leiser zu verhalten, änderte daran nichts. Zudem ließen sich die Damen trotz Verbots nicht davon abhalten ihre Handys im Saunabereich zu benutzen.
Als jegliche Kommunikationsversuche zwischen Angestellten und den beiden Gästen gescheitert waren, wurde gegen 17.45 Uhr die Polizei hinzugezogen.
Eine Streife der Polizeiinspektion Stein traf die Frauen im Außenbereich der Sauna auf einer Bank sitzend an. Die Beamten forderten die beiden auf, das Bad zu verlassen, was sie zunächst verweigerten. Erst nach Androhung von unmittelbarem Zwang zur Durchsetzung des Hausverbots kamen die Frauen der Aufforderung nach.
Während des Hinausgehens filmte die 40jährige Frau die Beamten, zeigte sich aggressiv und streckte einem Polizisten ihr Telefon direkt ins Gesicht. Da wegen ihres Gesamtverhaltens ein Angriff auf die Beamten nicht ausgeschlossen werden konnten, musste die Frau zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Die beiden Damen, die sichtlich unter Alkoholeinfluss standen, durften ihren Weg nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Einem erneuten Badbesuch steht vorerst das verhängte Hausverbot entgegen.
25.01.22
neumarktonline: Damen flogen raus
Schwabach. Ein am Donnerstag vor einer Woche tot im Main-Donau-Kanal bei Wendelstein gefundener Toter konnte jetzt identifiziert werden.
Gegen 11.30 Uhr wurde damals der Einsatzzentrale der polizei mitgeteilt, dass ein lebloser Körper bei Neuses im Main-Donau-Kanal treiben soll. Den verständigten Einsatzkräften gelang es den männlichen Torso zu bergen.
Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei übernahm noch vor Ort die Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts. Im Rahmen einer Obduktion gelang es nun anhand einer DNA-Analyse die Identität des Verstorbenen klären.
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 51jährigen Mann aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, der seit dem 7.Dezember als vermisst gemeldet war.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben keine Hinweise, die auf ein Gewaltverbrechen oder ein Unfallgeschehen schließen lassen würden.
21.01.22
neumarktonline: Toter im Kanal
Roth. Am frühen Samstagmorgen sprengten Unbekannte im Rother Ortsteil Eckersmühlen einen Zigarettenautomaten.
Durch die Explosion gegen 3.55 Uhrvwurden der Automat und eine Hauswand beschädigt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 3000 Euro. Die Höhe des Entwendungsschadens ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.
Ein Anwohner konnte kurz nach der Explosion zwei etwa 20 Jahre alte Personen beobachten, die vom Tatort in Richtung Friedrich-Würth-Straße rannten. Sie trugen dunkle Winterjacken und hatten jeweils eine Kapuze über den Kopf gezogen.
Trotz Fahndungsmaßnahmen gelang es den Zigarettenautomatensprengern unerkannt zu entkommen.
16.01.22
neumarktonline: Automat gesprengt