Nürnberg und Mittelfranken

Kinder zündelten

Nürnberg. Am Freitagnachmittag verursachten offenbar zündelnde Kinder einen Brand im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard.

Gegen 17.45 Uhr bemerkte ein Passant Rauchgeruch an einem Anwesen in der Schwabacher Straße / Ecke Grünstraße. Als er nachsah, hörte er zunächst zwei Kinder lachen, die dann die Schwabacher Straße in Richtung Innenstadt davon rannten.


Offenbar hatten die beiden Kinder im Alter von etwa zehn Jahren im Bereich der Mülltonnen des Anwesens Papier in Brand gesetzt. Das Feuer griff anschließend auf die Mülltonnen und im weiteren Verlauf auf ein Vordach über, das komplett zerstört wurde.

Der alarmierten Feuerwehr gelang es rasch den Brand abzulöschen.

Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
03.05.21
neumarktonline: Kinder zündelten

Corona-Party eskalierte

Nürnberg. Im Nürnberger Stadtteil Galgenhof musste die Polizei am Samstag wegen einer lautstarken Feier einschreiten.

Einen der Gäste nahmen die Beamten in Gewahrsam. Zudem werden die insgesamt zehn Anwesenden nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Kurz nach 22.15 Uhr erhielt die Polizei eine Beschwerde über lautstarken Partylärm aus einer Wohnung in der Widhalmstraße. Als eine Streife die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus ausfindig gemacht hatte, traf sie dort zehn Personen an, die allesamt verschiedenen Hausständen zuzuordnen waren.


Ein erheblich betrunkener 41jähriger Mann, der auf der Feier zu Gast war, verweigerte gegenüber den Polizeibeamten die Angabe seiner Personalien. Gegen die Durchsuchung nach einem Ausweisdokument widersetzte er sich. Letztlich mussten die Beamten ihn fixieren und fesseln. Er konnte anschließend anhand seines mitgeführten Führerscheins identifiziert werden.

Da sich der merklich alkoholisierte Mann jedoch auch in der Folge nicht beruhigte, nahmen ihn die Polizisten in Gewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Außerdem werden gegen die Partygäste und den Inhaber der betroffenen Wohnung Anzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz erstattet.
02.05.21
neumarktonline: Corona-Party eskalierte

Teure Hass-Postings

Lauf. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die Verfasser von 196 „Kommentaren“ im Internet, die als sogenannte „Hasspostings“ eingeschätzt werden.

Bereits im Januar war es zu einem Polizeieinsatz gegen Gegner von Corona-Maßnahmen gekommen, bei dem drei Polizisten verletzt wurden. Nach der Versammlung hatten Polizisten das Attest einer Frau überprüft, die der vorgeschriebenen Maskenpflicht nicht nachgekommen war. Während der Kontrolle kam es zur Solidarisierung umstehender Personen gegen die Einsatzkräfte, die unter anderem in einem körperlichen Angriff auf Polizisten gipfelte.

Ein Video, das Sequenzen des Polizeieinsatzes zeigt, wurde bereits am selben Tag im Internet verbreitet. Über ein „soziales“ Netzwerk teilten Nutzer dieses Video in der Folgezeit mehre tausend Mal.

Zudem folgten auf die Veröffentlichung des Videomitschnitts über 13.000 Kommentierungen. Eine Vielzahl dieser Kommentare fällt nach Einschätzung der Polizei unter die Kategorie sogenannter „Hasspostings“ und verwirklicht dabei einschlägige Straftatbestände.


Für die darauffolgenden Ermittlungen richtete die Kriminalpolizei Schwabach eine eigene Arbeitsgruppe ein. Mehrere Kriminalbeamte sichteten und bewerteten über Wochen sämtliche Kommentierungen zu dem Video. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass in insgesamt 196 Fällen strafrechtlich relevante Grenzen überschritten worden sind und haben gegen die Urheber entsprechende Verfahren eingeleitet.

Die 196 Strafanzeigen umfassen derzeit rund 6000 DIN A4-Seiten. In den meisten Fällen werden die Urheber der relevanten Kommentierungen wegen des Verdachts der Beleidigung angezeigt. In Einzelfällen ergaben sich durch den Vergleich mit den Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes oder der Abbildung von Hakenkreuzen jedoch auch Verdachtsmomente für Tatbestände wie Volksverhetzung oder der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Von den 196 identifizierten Tatverdächtigen leben 36 Personen in Bayern. Lediglich ein Tatverdächtiger wohnt im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizei Schwabach.
29.04.21
neumarktonline: Teure Hass-Postings

Tod in der Altmühl

Gunzenhausen. Am Mittwochvormittag kam ein Auto auf der Bundesstraße B466 bei Gunzenhausen von der Fahrbahn ab und stürzte in die Altmühl. Der Fahrer starb noch an der Unglücksstelle.

Gegen 10.30 Uhr fuhr ein 67jähriger Mann mit seinem Nissan auf der Bundesstraße bei Gunzenhausen in Richtung Nördlingen. Aus noch nicht geklärter Ursache geriet das Fahrzeug auf Höhe eines Parkplatzes am Südufer des Altmühlsees in den Gegenverkehr, fuhr im weiteren Verlauf eine Böschung hinab und stürzte in die Altmühl.


Ersthelfer und alarmierte Beamte der Polizeiinspektion Gunzenhausen, die wenige Minuten später vor Ort waren, sprangen ins Wasser und bargen den 67jährigen Autofahrer aus dem Fahrzeug. Trotz umgehend eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen starb der Mann noch an der Unglücksstelle.
28.04.21
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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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