Nürnberg und Mittelfranken

Schlägerei vereinbart

Nürnberg. Mehrere Jugendliche trafen sich am Mittwochnachmittag zu einer offensichtlich vereinbarten Auseinandersetzung am Spittlertorgraben. Eine Frau (32) wurde dabei mit einem Messer an der Hand verletzt.

Gegen 16.35 Uhr erhielt die Einsatzzentrale Mittelfranken mehrere Mitteilungen, dass sich Jugendliche im Bereich der Skateranlage schlagen würden. Hintergrund soll wohl eine Auseinandersetzung im Stadtteil Schweinau gewesen sein, die bereits am späten Dienstagabend auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Schwabacher Straße stattgefunden hatte.


Beim Eintreffen der eingesetzten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte hatten sich mehrere Jugendliche bereits entfernt. Eine 32jährige Frau wies eine blutende Schnittwunde an der Hand auf.

Die Polizisten stellten die Personalien der noch vor Ort befindlichen Personen fest und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Der genaue Ablauf sowie die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar und Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
25.02.21
neumarktonline: Schlägerei vereinbart

Tödlicher Quad-Unfall

Roth. Am frühen Mittwoch-Abend ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einem Quad auf einem ausgebauten Feldweg zwischen Finstermühle und Brunnau. Eine junge Frau erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Gegen 18.30 Uhr fuhren ein 20jähriger Mann und die 17jährige Jugendliche mit einem Quad auf dem Feldweg. Aus noch unklarer Ursache kam das Quad vom Weg ab und überschlug sich im Graben.


Der junge Mann wurde leicht verletzt. Die 17jährige Jugendliche erlitt aber beim Sturz so schwere Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle starb.

Die Feuerwehr unterstützte die Unfallaufnahme durch Ausleuchten der etwa einen Kilometer im Wald liegenden Unfallstelle. Die Staatsanwaltschaft hat zur Klärung der Unfallursache einen Gutachter angefordert.
24.02.21
neumarktonline: Tödlicher Quad-Unfall

Wilde Verfolgungsjagd

Burgthann. Eine wilde Hochgeschwindigkeits-Verfolgung eines 28jährigen Autofahrers endete in der Nacht auf Dienstag nur wenige Kilometer vor der Neumarkter Landkreisgrenze. Zwei Polizisten wurden verletzt.

Gegen 23.50 Uhr fiel Polizisten ein Mann auf, der in einem an der Rastanlage Steigerwald-Süd (A3) geparkten BMW saß. Eine Überprüfung des Fahrzeugs ergab eine aktuelle Fahndungsnotierung.

Während die Streife wendete, um den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen, war dieser bereits los- und auf die Autobahn A 3 in Fahrtrichtung Passau aufgefahren. Als die Streife den Wagen erreicht hatte und der Fahrer dies erkannte, beschleunigte er stark und versuchte zu flüchten. Durch die Beamten wurden weitere Streifen zur Unterstützung hinzugerufen.

Der BMW-Fahrer fuhr währenddessen weiterhin mit teilweise deutlich über 200 Stundenkilometer auf der Autobahn. Er musste mehrere Male stark abbremsen, da Sattelzüge ein Überholen nicht unmittelbar möglich machten. Dabnei fuhr er extrem nahe auf das vorausfahrende Fahrzeug auf und setzte die Lichthupe massiv ein. Zwischen der Ausfahrt Erlangen-West und der Ausfahrt Frauenaurach wechselte er in den abgebakten Baustellenbereich neben der Hauptfahrbahn, um einen Lastwagen zu überholen.

Am Kreuz Fürth/Erlangen wechselte der BMW-Fahrer auf die A 73 in Richtung Nürnberg. Die Kreuzung „An den Rampen“ / Rothenburger Straße überfuhr er bei Rotlicht ohne abzubremsen. Im Anschluss daran verlor die Streife den Fahrer aus den Augen.


Durch den hinzugezogenen Polizeihubschrauber konnte der BMW wenig später am Ende des Frankenschnellwegs wieder aufgenommen werden. Er fuhr über Reichelsdorf – Katzwang – Kleinschwarzenlohe nach Wendelstein. Bei den Ortsdurchfahrten missachtete er teilweise rote Ampeln und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit. Auf Höhe der Brahmstraße schaltete er sogar sein Licht aus und fuhr so bis zum Ortsausgang Katzwang.

An der Ausfahrt Wendelstein fuhr der Mann als Falschfahrer auf die Autobahn A 73 auf. Die Beamten im Hubschrauber konnten aus der Luft beobachten, dass ihm hier zwei Lastwagen entgegenkamen. Ob es dadurch zu einer konkreten Gefährdung kam, ist nochnicht bekannt. An der Ausfahrt Feucht verließ der Fahrer die Autobahn um im Anschluss über die B8 nach Schwarzenbruck und zum Bahnhof in Ochenbruck zu fahren. Dort stellte er seinen Wagen ab und schaltete die Beleuchtung aus.

Als die Streifen eintrafen startete der Fahrer den Motor erneut und versuchte, den Parkplatz zu verlassen. Zwei Polizeifahrzeuge versperrten daraufhin die Ausfahrt. Der Fahrer gab Gas, rammte ein Streifenfahrzeug und versuchte es beiseitezuschieben. Aus dem Hubschrauber konnte das Durchdrehen der Hinterreifen am BMW beobachtet werden.

Nachdem der Mann dann kurzzeitig von seinem Vorhaben abgelassen hatte, konnten Beamte zum Fahrzeug gelangen, den Fahrer aus dem Auto ziehen und ihn festnehmen. Auf dem Rücksitz befand sich die 25jährige Lebensgefährtin des Fahrers. Bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte und waren vorübergehend nicht mehr dienstfähig. An zwei Streifenwägen sowie am BMW entstand erheblicher Sachschaden.

Im Rahmen der Verfolgung und der Fahndung nach dem Flüchtenden waren zeitweise bis zu 20 Streifen verschiedener Dienststellen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs wurden ein Baseballschläger, ein Blaulicht sowie mehrere dem Arzneimittelgesetz unterliegende Tabletten gefunden und sichergestellt. Bei einer körperlichen Durchsuchung wurde bei der Beifahrerin zudem eine geringe Menge Crystal Meth entdeckt. Ein beim Fahrer durchgeführter Urintest auf Betäubungsmittel erbrachte ein positives Ergebnis.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der BMW sichergestellt und eine Blutentnahme beim Fahrer durchgeführt. Wie sich weiterhin herausstellte, ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.

Gegen den 28jährigen Mann wurde durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt. Er wird dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Seine Lebensgefährtin wurde nach abgeschlossener Sachbehandlung entlassen.
23.02.21
neumarktonline: Wilde Verfolgungsjagd

Ein Pfund Marihuana

Erlangen. Am Donnerstagmorgen fanden Beamte der Erlanger Verkehrspolizei bei einer Kontrolle auf der Autobahn A 3 bei Erlangen ein gutes halbes Kilogramm Marihuana.

Gegen 7.30 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Erlangener Verkehrspolizei ein am Rasthof Steigerwald geparktes Fahrzeug. Als die Beamten den 26jährigen Autofahrer ansprachen, stellten sie starken Geruch von Marihuana aus dem Fahrzeug fest.


Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten zunächst eine geringe Menge Marihuana und im weiteren Verlauf weitere 500 Gramm des Betäubungsmittels auf.

Der 26jährige Mann wurde daraufhin festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird er unter anderem wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmittel dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.
19.02.21
neumarktonline: Ein Pfund Marihuana

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