Nürnberg und Mittelfranken
Nürnberg. Wegen einer falsch angelegter Mund-Nasen-Bedeckung landete ein 54jähriger Mann in Nürnberg letztendlich im Gefängnis.
Im Rahmen verstärkter Kontrollen zur Einhaltung der Maskenpflicht wies eine Streife der Nürnberger Bundespolizei den 54jährigen Mann eigentlich zunächst nur auf die richtige Trageweise seiner Maske hin. Bei der Kontrolle des Mannes stellten die Beamten aber fest, dass er zur Fahndung ausgeschrieben war.
Nicht ganz so drastisch endete die Kontrollaktion für die meisten anderen Masken-Sünder im Nürnberger Hauptbahnhof, in Zügen und an den Bahnsteigen. Dabei stellten die Beamten fest, dass Verstöße gegen die Tragepflicht nur die Ausnahme waren.
Der mit Haftbefehl gesuchte 54jährige Mann konnte die noch offene Strafe bei der Justizkasse nicht begleichen. Deshalb brachten ihn die Bundespolizisten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in eine Justizvollzugsanstalt, wo er 75 Tage Ersatzfreiheitsstrafe absitzen muss.
09.12.20
neumarktonline: Masken-Muffel im Knast
Nürnberg. Bereits am Freitagabend verwüstete ein 36jähriger Mann die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin im Nürnberger Stadtteil Marienvorstadt.
Der Mann, gegen den zudem ein Haftbefehl bestand, wurde in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gegen 22.15 Uhr teilte eine Frau der Polizei über Notruf mit, dass sie soeben über einen Messenger-Dienst Bilder von ihrem ehemaligen Lebensgefährten erhalten habe. Den Bildern zufolge soll sich der 36jährige Mann in ihrer Wohnung aufhalten.
Mehrere alarmierte Streifenbesatzungen fuhren daraufhin zur Wohnadresse der Frau und stellten fest, dass die Wohnungstür aufgebrochen und die Wohnung selbst vollständig verwüstet war. Der 36jährige Mann konnte festgenommen werden, als er versuchte, über das Treppenhaus zu flüchten.
Die Beamten fanden bei ihm eine geringe Menge Betäubungsmittel. Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen den 36-Jährigen ein Haftbefehl wegen anderer Delikte besteht.
Er wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
08.12.20
neumarktonline: Wohnung verwüstet
Nürnberg. Am Donnerstag-Nachmittag unterzog eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd einen Autofahrer in der Nürnberger Südstadt einer Routinekontrolle. Nachdem die Beamten auf eine größere Menge Rauschgift stießen nahmen sie den 53jährigen Fahrer fest.
Ausgangspunkt für den Rauschgiftfund war die routinemäßige Kontrolle eines VW-Transporters, der gegen 15 Uhr in der Landgrabenstraße unterwegs war. Nachdem die Beamten während der Kontrolle deutlichen Marihuana-Geruch aus dem Fahrzeuginneren wahrnehmen konnten, befragten sie den 53jährigen Fahrer. Dabei gab der Mann an, am Vortag Marihuana konsumiert zu haben. Außerdem händigte er den Polizisten einen Beutel mit einer größeren Menge Marihuana aus.
Die Polizeistreife unterband die Weiterfahrt. Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilgenommen hatte, musste er sich einer Blutentnahme unterziehen. Zudem durchsuchten die Beamten den Transporter und stießen dabei auf weiteres Rauschgift.
Neben weiterem Marihuana und Cannabissamen befanden sich in dem Fahrzeug auch mehrere Dutzend Ecstasy-Tabletten sowie ein Beutel mit einer synthetischen Droge. Insgesamt beschlagnahmte die Streife mehrere hundert Gramm Rauschgift.
Die Polizei geht wegen der Gesamtumstände davon aus, dass der Mann mit den Drogen handelte. Ein größerer Bargeldbetrag, den der Tatverdächtige neben den Drogen mitgeführt hatte, beschlagnahmten sie in diesem Zusammenhang ebenfalls.
04.12.20
neumarktonline: Drogen gefunden
Schwabach. Am frühen Mittwochmorgen ereignete sich auf der Autobahn A 6 bei Schwabach ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Beifahrerin starb. Zwei weitere Menschen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.
Gegen 4.30 Uhr geriet ein mit fünf Personen besetzter SUV auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Schwabach West und Schwabach Süd aus bislang ungeklärter Ursache auf der linken Fahrspur ins Schleudern. Kurz darauf kam das Fahrzeug zwischen der linken und mittleren Spur quer zur Fahrbahn zum Stehen.
Der Fahrer eines nachfolgenden VW Passat bemerkte dies offenbar zu spät und krachte mit seinem Wagen in den SUV. Durch den Aufprall wurden alle Insassen des SUV verletzt. Ein 42jähriger Mann und eine 35jährige Frau schweben in Lebensgefahr.
Für eine 41jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an der Unfallstelle.
Auch der Fahrer des VW – ein 53-jähriger Mann – erlitt schwere Verletzungen. Die zwei weiteren Insassen des Fahrzeugs blieben unverletzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft kam ein Gutachter zur genauen Klärung der Unfallursache hinzu. Die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg war für mehrere Stunden zunächst voll gesperrt, dann konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Im morgendlichen Berufsverkehr kam es zu einem erheblichen Rückstau.
02.12.20
neumarktonline: Beifahrerin starb