Meldungen aus der Oberpfalz

Mann niedergestochen

Sulzbach-Rosenberg. Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 63jähriger Mann wurde dabei mit einem Messer verletzt.

Der 63jährige und ein 38jähriger Mann gerieten gegen 3.15 Uhr zunächst in einen verbalen Streit. Im weiteren Verlauf entwickelte sich aus dem Disput eine körperliche Auseinandersetzung, wobei der 38jährige Mann nach bisherigem Ermittlungsstand den anderen mit einem Messer an der linken Hand verletzte.

Das Opfer wurde vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt.


Der Tatverdächtige entfernte sich zunächst vom Tatort und konnte im Zuge einer unverzüglich eingeleiteten Fahndung durch Polizeikräfte im Stadtgebiet Sulzbach-Rosenberg angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg wurde der 38jährige Mann noch am selben Tag dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Amberg vorgeführt. Der erließ Haftbefehl.
08.08.25
neumarktonline: Mann niedergestochen

Tödliches Heroin

Cham. Nach intensiven Ermittlungen hat die Kriminalpolizei einen 42-jährigen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, hochpotentes Heroin verkauft zu haben – mit mindestens einer tödlichen Folge.

Ein Gutachten bestätigt jetzt eine lebensgefährliche Wirkstoffkombination.

Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg konnte in den Ermittlungen zu drei mutmaßlichen Drogentoten im Raum Cham einen entscheidenden Fortschritt verzeichnen: Am 30. Juli wurde ein 42jähriger Mann aus Cham im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion durch Spezialkräfte festgenommen. Gegen ihn besteht der dringende Tatverdacht, durch die Abgabe von Heroin leichtfertig den Tod von drei Menschen verursacht zu haben.

Zudem wird ihm unerlaubter Handel mit Betäubungsmitteln, sowie weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Last gelegt. Vier Objekte wurden im Zuge der Maßnahmen durchsucht – die Auswertung dauert an.


Das chemisch-toxikologische Gutachten zum Tod des 33jährigen Mannes, der am 22. April auf dem Gelände einer Tankstelle tot aufgefunden wurde, liegt mittlerweile vor. Demnach dürfte eine hochdosierte Heroinzubereitung ursächlich für den Tod gewesen sein. Weitere im Blut nachgewiesene Wirkstoffe wirkten vermutlich zusätzlich verstärkend und begünstigten das tödliche Zusammenspiel.

Die toxikologischen Untersuchungen der beiden weiteren Verstorbenen – einer 20jährigen Frau und eines 24jährigen Mannes – sind noch nicht abgeschlossen.
01.08.25
neumarktonline: Tödliches Heroin

Netflix für lau

Weiden. Untersuchungshaft, neun durchsuchte Objekte und viele Terabyte gesicherter Daten waren das Ergebnis einer intensiven Einsatzwoche Anfang Juni der Kriminalpolizeiinspektion Weiden und der Zentralstelle Cybercrime Bayern.

Drei 25jährige Deutsche, ein 25jähriger Österreicher und ein 27jähriger Aserbaidschaner werden verdächtigt, kostenpflichtige Streamingdienste zum Beispiel eines deutschen Anbieters, aber auch zum Beispiel von Netflix illegal gegen Entgelt an eigene Kunden weiterverbreitet zu haben.

Die seit Anfang 2024 laufenden Ermittlungen des Cybercrime-Kommissariats der Weidener Kriminalpolizei ergaben neben den Wohnsitzen der fünf Verdächtigen auch vier weitere Objekte, welche für die Ermittlungen relevant waren. Im Juni erfolgten schließlich gleichzeitige Durchsuchungen an neun Objekten: im Landkreis Tirschenreuth, in München, im Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm und in Hamburg . Insgesamt wurden gut 100 Einsatzkräfte mehrerer Dienststellen eingesetzt und von Weiden aus gemeinsam mit einer Staatsanwältin der ZCB koordiniert.


Es wurden zunächst drei Beschuldigte in Untersuchungshaft genommen. Der Haftbefehl gegen einen 25jährigen Münchner konnte zwischenzeitlich aufgehoben werden, da sich nach dem vorläufigen Stand der Auswertung der sichergestellten Daten der dringende Tatverdacht nicht bestätigt hat. Die Ermittlungen dauern aber auch gegen diesen Beschuldigten weiter an. Ein Haftbefehl gegen einen 25jährigen Mannaus Hamburg wurde mittlerweile erweitert, nachdem sich im Rahmen der vorläufigen Auswertung der bei ihm sichergestellten Datenträger der dringende Tatverdacht unter anderem der Anstiftung zum schweren sexuellen Missbrauch von Kindern über einen Messenger-Dienst ergeben hatte.

Weiterhin in einer Justizvollzugsanstalt befindet sich ein 25jähriger Mann aus dem Landkreis Tirschenreuth. Bei dem Softwareentwickler soll es sich nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand um den mutmaßlichen Haupttäter handeln.
18.07.25
neumarktonline: Netflix für lau

Pfarrer vertreibt Einbrecher

Regensburg. Am frühen Sonntagmorgen wurde im Regensburger Kasernenviertel ein mutmaßlicher Einbruch in ein Kirchengebäude entdeckt.

Ein 65jähriger katholischer Geistlicher wurde am Sonntag gegen 4.45 Uhr in seinem Wohnbereich unmittelbar neben dem Pfarrbüro durch ungewöhnliche Geräusche geweckt. Er bemerkte eine eingeschlagene Fensterscheibe und einen beschädigten Rollladen am Pfarrbüro der angrenzenden Kirche. Der Pfarrer betrat das Büro nicht, sondern verständigte umgehend die Polizei.

Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Regensburg Süd trafen wenige Minuten später am Tatort ein. Vor Ort wurde durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg eine umfassende Spurensicherung durchgeführt.


Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurde das Gebäude durch den unbekannten Täter nicht betreten. Entwendungsschäden sind bislang nicht festgestellt worden. Durch die Beschädigung entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.
07.07.25
neumarktonline: Pfarrer vertreibt Einbrecher

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ISSN 1614-2853
23. Jahrgang
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