SPD Neumarkt

Weibliches SPD-Führungstrio


Die SPD in Postbauer-Heng hat ein weibliches Führungstrio

NEUMARKT. Der SPD-Ortsverein Postbauer-Heng wird künftig von einem weiblichen Führungstrio mit Daniela Engelhardt an der Spitze geleitet.

Ihre Stellvertreterinnen sind Andrea Huber und Danielle Strahl. Außerdem wurden die Delegierten für die Kreiskonferenz zur Nominierung der Landtags- und Bezirkstagskandidaten gewählt.

Die Genossen warfen noch einmal einen Blick zurück auf die Termine der letzten Wahlperiode, unter anderem auf die Weihnachtsmärkte und die Kommunalwahl 2020. Für einen dritten Sitz im Gemeinderat fehlten der SPD nur wenige Stimmen.


Die kommunalpolitische Agenda biete derzeit viel Stoff zur Diskussion, von der B8-Umgehungsstraße bis zur Gemeinwohl-Zertifizierung der Gemeinde, sagte Vorsitzende Daniela Engelhardt. Die erste große Herausforderung des neuen Führungstrios werde die Landtagswahl in Bayern 2023 sein.

Zum Schluss stand noch die Ehrung von langjährigen Mitglieder an: Stephan Babl für 50 Jahre, Andrea Huber für 25 Jahre und Danielle Strahl für zehn Jahre Mitgliedschaft.

17.07.22

Klimaneutrale Kommunalgebäude

NEUMARKT. Neu zu errichtende kommunale Gebäude sollen im Betrieb klimaneutral sein, beantragt die SPD in einem Schreiben an OB Thumann.

Sie müßten künftig emissionsfrei sein und zusätzlich in einem gebäudeindividuellen Klimaschutzplan eine ausgeglichene C02-Bilanz über den Lebenszyklus aufweisen, hieß es.


Werden bestehende kommunale Gebäude saniert oder umgebaut, muß ein Sanierungsfahrplan erstellt werden. Die Sanierungsschritte sollen so aufeinander abgestimmt werden, dass spätestens im Jahr 2035 ein emissionsfreier Gebäudebetrieb erreicht wird.

Der Antrag der SPD-Stadtratsfraktion wurde von Fraktionsvorsitzendem Günther Stagat und allen SPD-Stadträten unterzeichnet.

02.05.22

Für günstigen Radweg

NEUMARKT. Auch die SPD-Stadtratsfraktion positioniert sich in der Diskussion um den Bau eines Radwegs nach Höhenberg für die kostengünstige Variante.

Der Fraktionsvorsitzende Günther Stagat sagte, dass die beste Lösung ein konventioneller Radweg entlang der Straße nach Höhenberg sei, da die Kosten für einen von anderer Seite ins Gespräch gebrachten „Waldwipfelpfad“ oder ein „Schneckenbauwerk“ im zweistelligen Millionen-Bereich angesiedelt wären, die Rodung einer beträchtlichen Waldfläche mit sich brächten und zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit eine energieintensive Beheizung in den Wintermonaten erfordere.


Bürgermeisterin Gertrud Hesslinger sagte, dass das für einen „Luxus-Radweg“ benötigte Geld an anderen Stellen im Neumarkter Radwegenetz viel dringender benötigt würde.

Stadtrat Andre Madeisky sagte, dass die SPD-Fraktion zwar einstimmig den Bau eines Radweges nach Höhenberg befürworte, nicht aber den Bau einer überdimensionierten und teuren touristischen Freizeit-Attraktion: “Ein riesiges Schnecken-Bauwerk mit beheizter Fahrbahn wäre ein dekadentes Vorzeigeprojekt, dass weder gebraucht wird, noch für Radfahrer sinnvoll ist und haushaltspolitisch höchst unanständig wäre“.

29.04.22


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ISSN 1614-2853
21. Jahrgang