neumarktonline - die Internet-Tageszeitung. Aktuelle Berichte, Meldungen und News aus Neumarkt in der Oberpfalz im Internet
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ISSN 1614-2853
5. Jahrgang

Erster „Gigabit-Turbo“


In Berching wurde eine „Gigabit-Turbo“ freigeschaltet
Foto: Veronica Platzek
NEUMARKT. Der europaweit erste geförderte „Gigabit-Turbo“ ging in Berching in Betrieb. Der Freistaat unterstützt das „Leuchtturm-Projekt“ mit 100.000 Euro.

Finanzminister Albert Füracker schaltete die Glasfaseranbindungen zusammen mit Bürgermeister Ludwig Eisenreich frei.


Insgesamt hat der Freistaat den Breitbandausbau in der Stadt Berching bereits mit 1,54 Millionen Euro unterstützt.

Außerdem wurde in Berching ein Bayern-WLAN-Hotspot an der Grund- und Mittelschule eingeführt - der 25.000. in ganz Bayern. An nun vier solchen Hotspots in Berching stünde Bürgern und Gästen an wichtigen Treffpunkten kostenfreies WLAN zur Verfügung. Es sind keine Passwörter und keine Anmeldedaten erforderlich, eine Registrierung ist nicht nötig.
04.08.20

Gefahren im Internet

NEUMARKT. „Me, Myself & I“ ist das Motto für den Workshop für Jugendliche ab zwölf Jahren im Neumarkter Jugendzentrum G6 am Dienstag, 25. August.

Er läuft von 13 bis 15 Uhr und es geht um grundlegende Verhaltensweisen in den angeblich „sozialen Medien“.


Verschiedene Aspekte werden dabei beleuchtet, wie zum Beispiel die Wahrung der Privatsphäre, das Recht am eigenen Bild, der Einfluss von „Beautyfiltern“ und digitale Schönheitsbilder. Außerdem werden die Themen „Sexting“ und die Gefahren digitaler Selbstdarstellung besprochen.

Teilnehmen können alle Jugendlichen, die mindestens zwölf Jahre alt sind und ein eigenes Smartphone besitzen. Anmeldungen sind per Email möglich.
09.08.20

Online-Umfrage ohne Internet ?

NEUMARKT. Eine Umfrage des Landkreises zum Thema „Lernen zu Hause“ weist nach Meinung der Grünen-Stadtratsfraktion grundsätzliche Mängel auf.

„Wie soll jemand, der keinen Zugang zu digitalen Medien hat, an einer Onlineumfrage teilnehmen?“ frägt sich Stadträtin Dr. Franziska Hutzler.

Nach Meinung der grünen Stadträtin gibt es in Neumarkt eine massive Dunkelziffer an Kindern, denen nur ein sehr beschränkter Anschluss an die digitale Welt zur Verfügung steht. Um einen tatsächlichen Einblick in die Versorgungssituation von Schülern zu erhalten, wäre eine ganzheitliche Erhebung nötig und sinnvoll.


Der Landkreis aber auch die Stadt müßten in diesem Bereich aktiver werden, so Hutzler weiter. Denn ein gesicherter Zugriff auf digitale Endgeräte und ein stabiler Zugang ins Internet müsse für alle Kinder gewährleistet sein. Schulerfolg dürfe weder von den finanziellen Möglichkeiten noch von der sozialen Herkunft der Eltern abhängig sein.
03.08.20

„Siegel“ für Verwaltungsgemeinschaft

NEUMARKT. Die Verwaltungsgemeinschaft Neumarkt der drei Gemeinden Sengenthal, Berngau und Pilsach erhält das „Siegel Kommunale IT-Sicherheit“.

Es wird am Mittwoch von Finanzminister Albert Füracker an den Vorsitzenden der VG Neumarkt und Sengenthaler Bürgermeister Werner Brandenburger, sowie an die Bürgermeister Thomas Meier (Berngau) und Andreas Truber (Pilsach) überreicht.


Damit Bürger auf die Sicherheit ihrer Daten vertrauen können, sei die Investition in das Thema IT-Sicherheit von zentraler Bedeutung, hieß es. Das Landesamt für Sicherheit in der Informationstechnik unterstütze die bayerischen Kommunen dabei mit dem „Siegel Kommunale IT-Sicherheit“.

Das Siegel soll den Kommunen als Orientierung beim Aufbau eines IT-Sicherheitskonzeptes und Nachweis der gesetzeskonformen Umsetzung dienen.
29.07.20

Keine Live-Übertragungen

NEUMARKT. Stadtratssitzungen werden auch künftig nicht live im Internet übertragen. Ein entsprechender Antrag der „Linken“ wurde abgelehnt.

CSU und UPW haben einen Livestream verhindert, sagte Linken-Stadtrat Philipp Schmidt. Viele Menschen hätten wegen ihres Jobs oder aus gesundheitlichen Gründen weder die Zeit noch die Möglichkeit, Sitzungen persönlich zu besuchen. Außerdem könnten durch Übertragungen im Internet auch Gesellschaftsschichten erreicht werden, die sich von der Politik bereits abgehängt fühlten und so einen niederschwelligen Zugang bekämen, um das politische Geschehen mitzuverfolgen.


Im Zuge der Digitalisierung wäre dies ein wichtiger Schritt gewesen, um mit Städten wie München, Bayreuth oder Pfaffenhofen an der Ilm mitzuziehen und mehr Menschen zu erreichen, sagte Schmidt.

Man sei „entsetzt“, dass die Fraktionen der UPW und der CSU geschlossen diesen Antrag abgelehnt hätten, ohne dies in irgendeiner Form zu begründen.

Es habe „den Anschein als würden beide Fraktionen nicht wollen, dass ein breiter Teil der Gesellschaft von ihrer Politik erfährt“ und dass manche Dinge nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienten. „Peinlich“ wenn insbesondere die UPW einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung und Transparenz verhindert habe: sie habe im Wahlkampf noch mit den Adjektiven „innovativ“ und „bürgernah“ geworben.
27.07.20

Tipps für Handy-Nutzer


Im Neumarkter „Bayern-Lab“ gibt es kostenlose Hilfe bei problemen mit dem Smartphone

NEUMARKT. Das Neumarkter „Bayern-Lab“ bietet ab sofort wieder eine kostenlose Beratung bei Problemen oder generellen Fragen rund um „Smartphone & Co“ an.

Vor allem wenig erfahrener Nutzer sollen ausführliche Hilfestellungen und Tipps im Umgang mit den technischen Geräten und deren Bedienung erhalten. Dank einer vorheriger Terminvergabe und umsichtiger Hygienemaßnahmen soll die Beratung in entspannter und sicherer Atmosphäre stattfinden.

Die letzten Monate hätten gezeigt, wie der sichere und routinierte Umgang mit Smartphones, Tablets und anderen Geräten immer wichtiger wird, sagte der „Bayern-Lab“-Leiter Hartmut Friedl. Gerade in Corona-Zeiten sei es wichtig, um mit Familie und Freunden in Verbindung zu bleiben, das „Homeschooling“ für die Kinder zu ermöglichen oder von zu Hause aus zu arbeiten.


Aber nicht jeder könne die Geräte und Technik souverän und sicher nutzen - „da wollen wir helfen“, sagte Hartmut Friedl. Das „Bayern-Lab“ versteht sich als Zentrum für digitale Wissensbildung und will Tür und Tor öffnen und Unterstützung bei Themen wie zum Beispiel der Online-Videosprechstunde, sogenanntem „Social Media“ und allgemeinen Smartphone-Einstellungen bieten. Friedl: „Dadurch unterstützen wir die Menschen im Umgang mit den technischen Geräten und ermöglichen allen die Teilhabe an der fortschreitenden Digitalisierung.“

Das klassische Konzept „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“ bleiben weiterhin zentrales Motto des „Bayern-Labs“. Die Einrichtung ist ab sofort unter Einhaltung der aktuellen Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregelungen wieder für Besucherverkehr geöffnet. Dank des Hygienekonzepts könne man auch wieder Beratungsgespräche anbieten.

Das „Lab“ ist neben Desinfektionsmittelspendern auch mit Plexiglaswänden im Beratungszimmer ausgestattet. Besucher sollen sich über Telefon 09181/8970500 oder per Email vorab anzumelden und einen kostenlosen Beratungstermin vereinbaren.

„Bayern-Labs“ sind eine Initiative des Bayerischen Finanzministeriums. In jedem Regierungsbezirk wird mindestens ein „Bayern-Lab“ errichtet. Zur Stärkung des ländlichen Raumes liegen sie abseits der Ballungsräume, angegliedert an bestehende Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Acht von 13 geplanten „Labs“ haben bereits geöffnet und informieren über Themen und Trends rund um die fortschreitende Digitalisierung. Im Mittelpunkt der Themenaufbereitung stehen Exponate, die in einer öffentlich zugänglichen Dauerausstellung präsentiert werden. Ein informatives Rahmenprogramm und ein spezielles Format für Schulen runden das Angebot ab.
23.07.20

Schalter umgelegt


Bei der Knabenrealschule wurde symbolisch der Schalter umgelegt
Foto: Gottschalk
NEUMARKT. Schnelles Internet in der Schule: jetzt erhielt die Neumarkter Knabenrealschule einen flotten Glasfaseranschluß.

Man wolle die Voraussetzungen dafür schaffen, daß alle Schüler im Unterricht an digitale Medien herangeführt werden, sagte Landrat Willibald Gailler jetzt beim Startschuß.


185.000 Euro investiert der Landkreis für schnelles Internet an den Landkreis-Schulen. 150.000 Euro erhält man dafür vom Freistaat Bayern.

Weitere Anschlüsse sind am Sonderpadagogischen Forderzentrum, an der Mädchenrealschule, der Maximilian-Kolbe- Fachoberschule und -Berufsoberschule, der Berufsschule, der Fachschule fur Bautechnik, am Ostendorfer Gymnasium und an der Wirtschaftsschule geplant.
08.07.20

Immer länger im Internet


Kinder sollten im Internet von den Eltern nicht allein gelassen werden
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Blogs, Chats, Foren und angeblich „soziale Netzwerke“ – die Neumarkter AOK gibt Eltern Tipps beim Umgang mit dem Internet.

Nicht nur für Erwachsene sondern auch Kinder und Jugendliche nutzen digitale Medien immer früher, häufiger und länger. Sie verbrachten im vergangenen Jahr fast 3,5 Stunden täglich im Internet. Zehn Jahre zuvor waren es gute zwei Stunden.

Und auch Jugendliche sind zunehmend konfrontiert mit Mobbing und Hass im Netz. Jeder fünfte Jugendliche gibt an, dass er bereits einmal Opfer solcher Attacken war. „Digitale Medien bieten Chancen, bergen aber auch Risiken. Frühzeitig Medienkompetenz zu vermitteln, ist daher eine wichtige Voraussetzung, um Kindern ein gutes und gesundes Aufwachsen im digitalen Zeitalter zu ermöglichen“, so Silvia Alzinger von der AOK in Neumarkt.

Um möglichen Risiken wie beispielsweise Cyber-Mobbing vorzubeugen, sollten Eltern zunächst gemeinsam mit ihrem Kind die Welt der sozialen Medien erkunden. Von Cyber-Mobbing spricht man, wenn jemand in sozialen Medien systematisch und über einen längeren Zeitraum hinweg beleidigt und bloßgestellt wird.


Im Umgang mit den unterschiedlichen Plattformen können einfache Regeln helfen. Persönliche Daten und Fotos sollten Nutzer für sich behalten und generell möglichst wenige Daten im Internet veröffentlichen. Die vollständige Adresse oder Handynummer sind tabu. Beim Anlegen von Profilen in sozialen Netzwerken sollten unbedingt die Sicherheitseinstellungen für den privaten Bereich beachtet und genutzt werden.

„Empfehlenswert ist es auch, Freundschaftsanfragen gründlich zu prüfen und nur gute Bekannte aus dem realen Leben in die Freundesliste aufzunehmen“, so Silvia Alzinger. Generell gilt, sich auf Kommunikationsplattformen niemals in Streitereien und Provokationen verwickeln zu lassen, sondern nur gut überlegte Beiträge online zu stellen.

Doch was tun, wenn es bereits zu Cyber-Mobbing-Attacken gekommen ist? „Wichtig ist, nichts zu überstürzen und gemeinsam mit dem betroffenen Kind nach Lösungen zu suchen“, so Silvia Alzinger. Hilfreich kann es sein, den Klassenlehrer zu informieren, damit dieser Cyber-Mobbing im Unterricht zum Thema machen kann. Bei massiven Attacken ist es zudem sinnvoll, mit Hilfe von Bildschirmaufnahmen Belege der Gemeinheiten zu sammeln sowie alle Informationen und Benutzernamen zum Vorfall zu notieren.

Sofern die Beteiligten bekannt sind, sollten Eltern sie auffordern, die Inhalte zu entfernen. Häufig hören die Attacken auf, wenn das Mobbing thematisiert wird. Bleibt dies erfolglos, kann man sich an den Betreiber der Internetplattform wenden und ihn auffordern, die Inhalte zu löschen. Übrigens: Massive Beleidigungen und Drohungen sind strafbar, genauso wie das unerlaubte Veröffentlichen von Fotos oder Videos. Dagegen kann man bei der Polizei Anzeige erstatten.

Die AOK unterstützt die Initiative „Schau hin was Dein Kind mit Medien macht.“ Der Medienratgeber für Familien will Eltern sensibilisieren und motivieren, ihre Kinder aktiv in die Welt der Medien zu begleiten. „Wir wollen dazu beitragen, dass insbesondere Kinder lernen, Medien mit Freude und vor allem gefahrlos zu nutzen“, so Silvia Alzinger.
21.06.20

„Große Liebe“ kann teuer werden


Statt mit der großen Liebe enden Internet-Bekanntschaften oft auch mit großen Verlusten von Bargeld
Symbolfoto: Polizei
NEUMARKT. Die vermeintlich „große Liebe“ im Internet kann teuer werden. Auch im Landkreis Neumarkt zockten Ganoven auf diesem Gebiet schon ab.

Ein 55jähriger Mann aus dem Raum Freystadt bezahlte erst kürzlich über 8500 Euro Lehrgeld an einen unbekannten „Romeo“ (wir berichteten). Jetzt warnte die Polizei vor dem sogenannten „Love- oder Romance-Scamming“ und gab Tipps.

Dass sich Betrüger immer wieder neue Maschen einfallen lassen, um an das Vermögen Anderer zu kommen, ist nichts Neues. Längst werden auch Gefühle und Emotionen auf perfideste Art und Weise ausgenutzt. Man wolle über das Phänomen aufklären, potenzielle Opfer davor schützen, Angehörige sensibilisieren und Bankmitarbeiter aufmerksam machen, sagte ein Polizeisprecher.

„Hey - du siehst aber hübsch aus!“ oder „Wer bist du denn? Ich würde dich gerne näher kennenlernen“ - so einfach beginnen Täter, wenn sie über Dating-Seiten oder Netzwerke versuchen, einen Kontakt zu anderen Personen herzustellen. Doch was darauf folgt, ist den späteren Opfern zu diesem Zeitpunkt kaum bewusst.

Der Betrüger, der sogenannte Scammer (Scamming = betrügen), baut über Plattformen eine Beziehung zum Opfer auf, gesteht schon bald seine Liebe und möchte alles über die andere Person wissen. Kurz darauf wird das Opfer als „Ehemann“ oder „Ehefrau“ bezeichnet und Heiratspläne werden geschmiedet. Ist eine emotionale Abhängigkeit erst einmal hergestellt, so werden die ahnungslosen Opfer im nächsten Schritt dazu gebracht, Geld zu überweisen.


In der Regel muss der Scammer vor dem ersten erwarteten Besuch bei seiner „neuen Liebe“ noch in afrikanische Länder, um geschäftliche oder familiäre Dinge zu erledigen. Dort gibt es dann Schwierigkeiten: Überfälle, gestohlene Pässe oder ein Ticket nach Deutschland kann nicht mehr bezahlt werden. Die Handlungsebene des Opfers wurde durch die gefühlvolle Ansprache bereits vom Bewussten auf die emotionale Schiene verlegt. Daher ist es bereit, große Summen an Geld zu überweisen, um dem vermeintlich Bekanntem zu helfen.

So erging es in den letzten Jahren immer mehr Geschädigten in der Oberpfalz. Sie kommunizierten mit ihren Betrügern und hatten nach kurzer Zeit eine emotionale Verbindung zu ihnen aufgebaut. Nach Monaten wurde dann Geld gefordert. Überweisungen im fünfstelligen Eurobereich an die Täter waren keine Seltenheit. Oft leihen sich die Opfer bei Angehörigen oder Freunden noch weiteres Geld, um ihren Scammer unterstützen zu können.

Gravierend ist bei den Opfern aber auch die Scham, die beim Auffliegen des Betrugs auftritt. Da das Lovescamming oft über Jahre hinweg stattfindet, ist es für die Opfer besonders hart und das Selbstwertgefühl leidet erheblich. Es gab sogar schon Suizid-Fälle.

Scammer wissen genau, wie sie an Gefühle herankommen und wie sie Emotionen ausnutzen können. Was erst einmal für die meisten lächerlich klingt, zeigt sich in der Praxis anders: In der Oberpfalz wurden im Jahr 2019 über 700 Anzeigen wegen Callcenter-Betrugs erstattet, worunter auch das Lovescamming-Phänomen fällt.

Die Polizei rät dazu: Angehörige und Freunde spielen bei diesem Phänomen - ähnlich wie bei anderen Formen des Callcenterbetrugs (Enkeltrick oder falsche Polizeibeamte) - eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund sollen auch ihnen Verhaltenstipps an die Hand gegeben werden, um frühzeitig auf Betroffene einwirken zu können. Meistens handelt es sich bei den geforderten Summen nicht um einen kleinen Betrag. Vielmehr spielt sich der Schaden bei den Opfern im fünfstelligen Eurobereich ab. Solche Geldsummen werden bei den eigenen Banken oder Kreditinstitutionen an den Täter überwiesen. Genau hier sind das richtige Gespür und die Aufmerksamkeit von Mitarbeiter solcher Unternehmen gefragt.

Wenn Kunden eine ungewöhnlich hohe Geldabhebung oder Überweisung wünschen, die teilweise oder fast das gesamte Vermögen umfasst, sollten Bank-Mitarbeiter hellhörig werden: Sollten Bankarbeiter einige dieser Fragen mit „Ja“ beantworten, können sie mit dem richtigen Verhalten Ihre Mitmenschen vor dieser Betrugsform schützen. Betrüger sind erfinderisch - es ist daher keine Scham, wenn man auf jemanden hereingefallen ist, den man eigentlich für jemanden anderen hielt. Das Polizeipräsidium Oberpfalz möchte zum einen potenzielle Opfer ermutigen, sich nicht zurückzuziehen, sondern den Sachverhalt bei der Polizei anzuzeigen.

Zudem sollen Angehörige oder Freunde sensibilisiert werden, die stark selbstverurteilenden Betroffenen zu bestärken und mit dem Fall zur Polizei zu gehen.
14.06.20

Gauner im Internet

NEUMARKT. Viele Internet-Händler machen in Corona-Zeiten glänzende Geschäfte - da wollen mitunter auch Gauner mitverdienen.
16.04.20

Fußwaschung fällt aus


Die traditionellen Fußwaschungen fallen natürlich aus. Unser Foto stammt aus dem Vorjahr
Foto: Archiv/Norbert Staudt/pde
NEUMARKT. Etliche Pfarreien im Landkreis wollen vor allem an den bevorstehenden Oster-Feiertagen Gottesdienste im Internet übertragen.

Live gibt es zum Beispiel auch die „Messe vom letzten Abendmahl Jesu“ am Gründonnerstag, die Bischof Gregor Maria Hanke ab 19 Uhr in der Kapelle des Bischofshauses in Eichstätt zelebriert.

Aber auch viele Pfarreien im Landkreis wollen die Gläubigen an den Oster-Tagen wenn schon nicht in die Gotteshäuser, dann wenigstens vor den Bildschirm des Computers locken.


Das ist geplant: Nähere Informationen gibt es jeweils auf den Homepages der Pfarreien. Eine Übersicht der im Internet übetragenen Gottesdienste gibt es auch auf der Homepage des Bistums.

Am Gründonnerstag erinnert die katholische Kirche an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und feiert damit die Einsetzung der Eucharistie. Für die Christen beginnt damit das sogenannte „österliche Triduum“. Die Gründonnerstagsmesse bildet zusammen mit der Karfreitagsliturgie und der Feier der Auferstehung eine Einheit und den Höhepunkt des Kirchenjahres.

Bei dem Mahl am Vorabend der Kreuzigung teilte Jesus mit seinen Jüngern Brot und Wein. Mit der Geste der Fußwaschung zeigte der Sohn Gottes seine Bereitschaft, anderen zu dienen sowie seine Aufforderung, es ihm gleich zu tun in Werken der dienenden Nächstenliebe, hieß es vom Bistum.

Wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus entfallen in diesem Jahr am Gründonnerstag der Ritus der Fußwaschung und die Sakramentsprozession am Ende der Messe.

Laut Anweisung des Eichstätter Generalvikariats kann das „österliche Tridiuum“ in den Pfarreien gegebenenfalls mit dem Pastoralteam stellvertretend für die ganze Gemeinde gefeiert werden. „Die Kirchen sind während dieser Feiern geschlossen zu halten. Dabei ist darauf zu achten, dass nicht der Eindruck eines privilegierten Kreises entsteht“, schreibt Generalvikar Pater Michael Huber.
07.04.20

Geld für Glasfaser


Der Ausbau mit Glasfaseranschlüssen soll voran kommen
Foto: Pixabay
NEUMARKT. Sechs Schulen und ein Rathaus im Landkreis Neumarkt erhalten Zuschüsse für Glasfaseranschlüsse und die WLAN-Infrastruktur.

Zusammen umfaßt die Förderung über 170.000 Euro, teilte Finanzminister Albert Füracker mit.

Für die Edith-Stein-Realschulein Parsberg gibt es 31.581 Euro, für die Grundschule und Mittelschule Mühlhausen zusammen 13.765 Euro, für die Grundschule Sengenthal 41.835 Euro, für das Gymnasium Parsberg 22.441 Euro, für das Rathaus in Sengenthal 41.835 Euro und für das Sonderpädagogische Förderzentrum in Parsberg 21.109 Euro.


Insgesamt profitieren 27 Einrichtungen in der Oberpfalz mit Zuschüssen über insgesamt 630.593 Euro von der bayerischen Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN-Infrastruktur für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser.

Mit einer gigabitfähigen digitalen Infrastruktur vor Ort will der Freistaat den Weg für neue digitale Anwendungsmöglichkeiten in Bildung, Medizin und Verwaltung ebnen.
23.03.20

Falscher Microsoft-Mitarbeiter

NEUMARKT. Ein falscher Microsoft-Mitarbeiter wollte am Telefon eine 73jährige Neumarkterin über den Tisch ziehen - scheiterte jedoch dabei.

Die Seniorin aus Neumarkt arbeitete am letzten Freitag um 17.30 Uhr an ihrem Computer, als plötzlich der Bildschirm schwarz wurde und sich ein neues Fenster öffnete.


Dort erschien eine Telefonnummer, angeblich von Microsoft, die die Dame anrufen solle.

Der falsche Microsoft-Mitarbeiter erzählte dann der Frau, dass sie ein Abo abschließen müsse, um den Computer wieder zu aktivieren. Die Frau bemerkte aber den Schwindel und erstatte Anzeige.
03.03.20


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